Streiks im öffentlichen Dienst
Streiks im öffentlichen Dienst: Qualifikation unwichtig? Foto: dpa

Privilegierung
 

Öffentlicher Dienst: De Maizière wirbt um Zuwanderer

BERLIN. Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) hat sich dafür ausgesprochen, mehr Zuwanderer im öffentlichen Dienst einzustellen. „Nicht nur aus demographischen Gründen, sondern vor allem auch weil ich gerne möchte, daß der öffentliche Dienst aus der Mitte der Gesellschaft stammt“, sagte er am Dienstag.

Dabei sollten diese nicht nur in Ausländerbehörden für ihre eigenen Landsleute zuständig sein, mahnte der CDU-Politiker. Zuwanderer müßten in allen Bereichen des öffentlichen Dienstes sichtbar sein. „Das führt auch zur Veränderung in der Gesellschaft“, betonte de Maizière.

In der Vergangenheit hatten SPD und Grüne immer wieder gefordert, den Anteil von Zuwanderern im Staatsdienst zu erhöhen. Die Grünen sprachen sich dabei für eine feste Quote von zehn Prozent der Stellen aus. Besonders Berufe wie Lehrer, Polizisten, Feuerwehrleute oder Richter sollen verstärkt mit Zuwanderern besetzt werden. De Maizière hatte sich bereits 2010 eine „interkulturelle Öffnung“ des öffentlichen Dienstes gewünscht. (ho)

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