AfD
AfD-Chef Bernd Lucke vor dem Brandenburger Tor Foto: JF
EU-Wahlkampf

Lucke fordert mehr Souveränität für EU-Mitglieder

BERLIN. Mit einer Abschlußkundgebung am Brandenburger Tor hat die Alternative für Deutschland (AfD) die Schlußphase ihres Europawahlkampfs eingeläutet. In seiner Rede forderte AfD-Chef Bernd Lucke, die EU müsse ein Bund freier und souveräner Staaten bleiben. Souveränität bedeute, daß die Mitgliedsstaaten selbst entscheiden, welche Rechte sie an Brüssel übertragen, sagte Lucke am Freitagabend vor 300 Anhängern.

Zuvor hatte die Partei einen Autokorso durch die deutsche Hauptstadt gelenkt und mit Ständen am Pariser Platz für sich geworben.

Lucke: AfD ist Rechtsstaatspartei

Lucke betonte in seiner Rede, die AfD sei eine Rechtsstaatspartei: „Wir wollen dem Recht wieder zum Recht verhelfen. Behinderungen von uns im Wahlkampf sind auch ein Rechtsbruch.“ Die AfD hatte seit Beginn des Wahlkampfes mit Übergriffen von Linksextremisten und massiven Plakatzerstörungen zu kämpfen.

Am Ende wurde die Europahymne gespielt und hunderte blaue Luftballons losgelassen. Luckes Partei rechnet mit einem Ergebnis von bis zu sieben Prozent am Sonntag. Dies deckt sich mit jüngsten Umfragen.

Am Rande der Wahlkampfveranstaltung kam es zu einzelnen Störungen durch etwa 100 linke Gegendemonstranten. Einige Linksextremisten versuchten zeitweise, die Kundgebung zu stürmen, wurden aber von der Polizei abgedrängt. (JF)

AfD-Chef Bernd Lucke vor dem Brandenburger Tor Foto: JF

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