Markus Krall Freiheit oder Untergang
Proteste in Hamburg
Krawalle um die sogenannte „Roten Flora“: Angriff auf Rechtsstaat und Gewaltmonopol Foto: picture alliance / dpa

Straftaten
 

Hamburgs Linksextreme immer gewalttätiger

HAMBURG. Die Zahl der Angriffe gegen Leib und Leben aus der linken Szene hat sich im vergangenen Jahr stark erhöht. Schlugen Linksextreme 2012 noch 128 mal zu, registrierte die Polizei im vergangenen Jahr bereits 199 Angriffe. Das geht aus der Antwort auf eine Kleine Anfrage des CDU-Abgeordneten Karl-Heinz Warnholz hervor. Insgesamt konnten 770 Straftaten der linken Szene zugeordnet werden. 2012 verzeichnete die Polizei hier noch 437 Straftaten.

„Den Linksextremismus kann der Senat nicht länger kleinreden“, sagte Warnholz dem Hamburger Abendblatt. „Der Senat muß reagieren“, forderte der Innenpolitik-Experte. Insbesondere die Auseinandersetzung um die Rote Flora ließ die Kriminalstatistik nach oben schnellen. So hat sich die Zahl der Überfälle auf Polizeieinrichtungen mit 96 Vorkommnissen nahezu verdoppelt.

Auch wird der harte Kern der linksextremen Szene, zu der in Hamburg rund 1.120 Personen gezählt werden, immer gewalttätiger. Wurden 2012 noch 37 Gewalttaten aus dieser Gruppe heraus begangen, waren das im vergangenen Jahr bereits 131 Übergriffe. Kurz vor Weihnachten war es in Hamburg zu den schwersten Krawallen seit Jahrzehnten gekommen. Der Senat beschuldigte den Eigentümer der Roten Flora, durch sein Verhalten die Linksextremen provoziert zu haben. (FA)

Krawalle um die sogenannte „Roten Flora“: Angriff auf Rechtsstaat und Gewaltmonopol Foto: picture alliance / dpa
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