Klaus-Rüdiger Mai Die Zukunft gestalten wir!
Kanzleramt_Pix_Alexander_Hauk

Integration
 

Süssmuth fordert Minister ausländischer Herkunft

Kanzleramt_Pix_Alexander_Hauk
Kanzleramt in Berlin: Nach Rita Süssmuth sollte künftig auch ein Minister nichtdeutscher Herkunft am Kabinettstisch sitzen. Foto: Pixelio/Alexander Hauk

BERLIN. Die ehemalige Bundestagspräsidentin Rita Süssmuth (CDU) hat gefordert, Politiker nichtdeutscher Herkunft bei der Bildung der neuen Regierung stärker zu berücksichtigen.

Zu einer repräsentativen Demokratie gehöre es, daß alle Bevölkerungsgruppen vertreten sind, sagte Süssmuth der taz: „Der Bundesrepublik würde es gut anstehen, dabei auch die Migranten nicht zu vergessen.“ Ein Minister ausländischer Herkunft sollte eigentlich für die neue Regierung eine „Selbstverständlichkeit“ sein, forderte die CDU-Politikerin.

Gleichzeitig regte Süssmuth an, die Zuständigkeiten für Ausländer und Integration nicht mehr auf verschiedene Ministerien zu verteilen, sondern „in einem Haus“ zu bündeln, beispielsweise in einem neu zu schaffenden Integrationsministerium. (krk)

Probeabo JF 2021 Gratis lesen

Wenn Ihnen der Artikel gefallen hat: Unterstützen Sie die JF mit einer Spende.

Der nächste Beitrag

ähnliche Themen
Hierfür wurden keine ähnlichen Themen gefunden.
aktuelles