Brandenburger demonstrieren gegen Rot-Rot

POTSDAM. Etwa 300 Teilnehmer haben laut Veranstalter am Montagabend in Potsdam gegen die Brandenburger Regierungskoalition von SPD und Linkspartei demonstriert. Die Bürgerinitiative „Politik in der Mitte“ hatte zu dem Protestmarsch aufgerufen, nachdem in der vergangenen Woche weitere Stasi-Verstrickungen von Abgeordneten der Linkspartei enthüllt worden waren.

In Sprechchören und auf Transparenten forderten die Demonstranten einen „stasi-freien Landtag“ sowie Neuwahlen. Für die Bürgerinitiative bestätigt sich mit den aktuellen Enthüllungen, daß die Entscheidung für Rot-Rot „ein Schlag ins Gesicht aller Opfer des SED-Regimes wie auch aller Brandenburger ist, die vor 20 Jahren gegen Unrechtsstaat, Einparteiendiktatur und Planwirtschaft aufgestanden sind“.

Stasi-Verstrickungen schaden dem ganzen Land

An dem Protest haben sich auch Mitglieder der Opposition im Landtag – darunter der CDU-Generalsekretär Dieter Dombrowski – sowie Vertreter der Union der Opfer der kommunistischen Gewaltherrschaft (UOKG) beteiligt.

Nach Ansicht der Veranstalter belasten die früheren Stasi-Mitarbeiter in den Reihen der Linksfraktion nicht nur die Regierung, sondern das gesamte Land Brandenburg und dessen Ansehen. Aus diesem Grund soll auch an den folgenden Montagen der öffentliche Protest fortgesetzt werden. (vo)

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