OSNABRÜCK. Die anhaltende Christenverfolgung in vielen Teilen der Welt hat der Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), Hans Joachim Meyer, angeprangert.
Leider gebe es in Deutschland nicht wenige, die von Christenverfolgungen nichts hören wollten, sagte er in seinem Bericht auf der Vollversammlung des ZdK in Osnabrück. Meyer dankte Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU) dafür, dass er sich für eine Aufnahme verfolgter Christen aus dem Irak einsetze.
Erschreckende Beispiele
An dieser Absicht solle die Bundesregierung auch dann festhalten, wenn die Europäische Union ihre Unterstützung versage. Nicht nur im Irak, sondern auch in anderen Ländern des Nahen und Mittleren Ostens sowie in Südostasien gebe es erschreckende Beispiele für Christenverfolgung.
Das ZdK setze sich grundsätzlich für Religionsfreiheit ein. Meyer: „Christenverfolgungen sind eklatante Verletzungen der Menschenrechte. Wir solidarisieren uns mit den Opfern und werden für die Rechte der Christen in aller Welt kämpfen.“
Der 97. Deutsche Katholikentag findet noch bis zum Sonntag statt. (idea/JF)