Südtiroler FPÖ trennt sich von Mutterpartei

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Aufruf des Südtiroler Schützenbundes „Gegen Faschismus – Für Südtirol“ Foto: JF
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Junge Südtiroler Aktivistin Foto: Bildschirmfoto RAI
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Demonstrierende Schützen Foto: Bildschirmfoto RAI

BOZEN. Der Südtiroler Landesverband der FPÖ trennt sich von der Mutterpartei. Hintergrund sind Kontakte der FPÖ zur italienischen EU-Parlamentarierin Alessandra Mussolini von der postfaschistischen Alternativa Sociale, die in der Tradition des italienischen Faschismus steht, der die Italienisierung Südtirols berieben hat. 

„Ich respektiere die Entscheidung“, sagte FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache. Trotz der Abspaltung „wünschen wir unseren Landsleuten südlich des Brenners“ alles Gute und viel Erfolg, hieß es in einer Stellungnahme.

Demonstration der Schützen in Bozen

Erst vergangenen Sonnabend sorgte eine Großveranstaltung der Südtiroler Schützen in Bozen für Aufsehen, die unter dem Motto „Gegen Faschismus – Für Südtirol“ an die Annektierung durch Italien erinnerte. Rund 3.500 Schützen zogen unter Fackeln und Trommelwirbel durch die Stadt.

Am Siegesdenkmal kam es nach Berichten des Senders Bozen des staatlichen Fernsehens „Rai“ zu Übergriffen von rund 1.000 Anhängern italienischer Rechtsparteien, die von der Polizei abgeschirmt wurden. In einer Abschlußkundgebung am Gerichtsplatz wurde von den Südtiroler Schützen die sofortige und kompromißlose Schleifung aller Mussolini-Denkmäler gefordert.

> Bericht des italienischen Fernsehens über die Veranstaltung der Südtiroler Schützen

 

 

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