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Linkspartei-Politikerin findet Patriotismus „zum Kotzen“

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Schwarz-Rot-Gold: Die deutschen Farben sind derzeit wieder überall zu sehen. Foto: Pixelio/Sebastian Wenzel

BERLIN. Die Jugendkoordinatorin der sächsischen Linkspartei, Claudia Jobst, hat sich entschieden gegen die anläßlich der bevorstehenden Fußball-EM aufkommende Schwarz-Rot-Gold-Welle ausgesprochen.

„Da läuft wieder der Deutsche an sich mit Fahne in der Hand durch die Gegend, da wird ein Bild von einem Land verkauft, in dem die Menschen gerne leben. Das kotzt uns an“, sagte Jobst gegenüber Focus-Online. Deutschland sei vielmehr ein Land, in dem Menschen in Armut lebten und wo „Rassismus herrscht“.

Bereits bei der Fußballweltmeisterschaft vor zwei Jahren hatte die sächsische Landtagsabgeordnete der Linken Julia Bonk dazu aufgerufen, Deutschlandflaggen in PDS-Büros abzuliefern. Für drei Fahnen versprach sie ein T-Shirt, wahlweise mit der Aufschrift „Nazis raus aus den Köpfen“ oder „Schöner Leben ohne Nazis“. Bonks Aufruf hatte für erhebliche Diskussionen auch innerhalb der Linkspartei gesorgt.

Fotos waren insgesamt zwölft Tage auf der Internetseite

Unterdessen bemüht sich die Grüne Jugend im Skandal um die „Flaggen-Pinkler“ während ihres Bundeskongresses um Schadensbegrenzung. Vorstandssprecher Jan Philipp Albrecht bedauerte gegenüber Spiegel-Online das „Verhalten von Einzelpersonen am Rande“ der Veranstaltung. Die Bilder seien dem Verantwortlichen für die Internetseite „durchgerutscht“.

Außerdem, so Albrecht, seien die Bilder nur „kurzfristig“ auf der Internetseite erschienen. Nachdem er durch die JUNGE FREIHEIT auf die Bilder aufmerksam geworden sei, habe man diese „umgehend“ von der Internetseite entfernt, sagte der Vorsitzende der Grünen Jugend der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

Ganz so kurz, wie Albrecht es darstellt, wurden die Bilder allerdings nicht auf der Internetseite veröffentlicht. Die sechs betroffenen Bilder, die der JF vorliegen, waren nach Informationen dieser Zeitung offenbar bereits am 23. Mai ins Netz gestellt worden und damit bis einschließlich 3. Juni insgesamt zwölf Tage lang der Öffentlichkeit zugänglich.

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