WASHINGTON. US-Präsident Donald Trump hat China einen Deal in Aussicht gestellt: Sollte die kommunistische Führung in Peking den Verkauf der Plattform TikTok genehmigen, erwäge er Zollnachlässe.
Vizepräsident JD Vance hatte zuvor angekündigt, daß die Entscheidung über den Zwangsverkauf noch vor dem Wochenende fallen solle. Gegenüber Fox News erklärte er, daß die „vor der Frist“ erfolgen werde und man sich auf einem guten Weg befinde. Die endgültige Entscheidung liege bei Trump.
Trump setzte Frist bis 5. April
Der Verkauf des chinesischen Kurzvideodienstes ist seit langem ein Streitpunkt zwischen den USA und China. Der US-Kongreß hatte mit breiter Mehrheit ein Gesetz verabschiedet, das den Mutterkonzern ByteDance dazu zwingt, das US-Geschäft von TikTok zu veräußern – andernfalls droht ein landesweites Verbot. Trump hatte die Frist zunächst bis zum 5. April verlängert. Ob die kommunistische Regierung in Peking einem Verkauf zustimmen wird, bleibt ungewiß.
Unterdessen warnte der Internationale Währungsfonds (IWF) vor den wirtschaftlichen Folgen der von Trump angekündigten Strafzölle. Diese könnten das globale Wirtschaftswachstum beeinträchtigen, hieß es in einer Stellungnahme der Organisation. Trump hingegen argumentiert, daß die Zölle notwendig seien, um amerikanische Unternehmen zu schützen und China in die Schranken zu weisen. (rr)