Eine Woche Somalia für Zwei: Tourismus ins Kriegsgebiet – Ein zynisches Geschäft
Eine Woche Somalia für Zwei: Tourismus ins Kriegsgebiet – Ein zynisches Geschäft
Eine Woche Somalia für Zwei: Tourismus ins Kriegsgebiet – Ein zynisches Geschäft
Eine Frau im Urlaub und ein zerbombtes Haus in Donezk: Tourismus in Kriegsgebiete ist ein florierendes Geschäft Fotos: picture alliance / Zoonar | Fokke Baarssen / picture alliance/dpa/TASS | Dmitry Yagodkin Montage: JF
Eine Woche Somalia für Zwei
Tourismus ins Kriegsgebiet – Ein zynisches Geschäft
Urlaub im Kriegsgebiet: Extrem-Reisebüros bieten Reisen in die Ukraine, nach Israel oder Somalia an. Die Anbieter verdienen viel Geld mit dem Horror-Voyeurismus – und verkaufen ihre Arbeit als Wohltat.
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Unmoralisches Gesindel! Möge sie der Wahnsinn des Krieges ereilen, damit sie noch den letzten, ultimativen Kick erleben können.
Na und? Die JF verdient doch auch ihr Geld damit. Haltet den Dieb, oder wie war das? Wenn man mit dem Finger auf andere zeigt, dann sollte man zumindest in moralischer Hinsicht, schon besser sein, als der den man hier anklagt.
So ein Blödsinn, den sie da schreiben.
Wie krank muss man eigentlich sein?
Als ich letztes Jahr in Kenia war, fragte mich bei einer Fahrt mit einem Glasbodenboot der Bootsführer, ob ich schon früher mal in Afrika war und wo. Als ich ihm sagte, dass ich u. a. in Somalia war, glaubte er mir das nicht. Er meinte, wenn die Deine Hautfarbe sehen nehmen sie Dich als Geisel und verlangen Lösegeld von Deiner Regierung. Erst als ich ihm erklärte, dass mein dortiger Aufenthalt schon sehr lange her sei, vermutlich lange bevor er geboren wurde, glaubte er mir. Allzu gerne würde ich wieder einmal dahin reisen und sehen, ob mein damals bewohntes Haus noch steht, aber ich verzichte natürlich darauf. Ich frage mich, wie so eine Reise – auch über die genannten Anbieter möglich sein soll. Auch den Sudan würde ich gerne mal wieder besuchen, aber angesichts aktueller Entwicklungen verzichte ich natürlich auch darauf.
„Zum Glück werden die Extremreisenden von bewaffneten Ortskräften begleitet“
Kara Ben Nemsi hatte zwar auch gelegentlich Ortskräfte zur Seite, doch war er s e l b e r bewaffnet und durchaus jederzeit in der Lage, gefährlich zu sein. Was eine nicht näher bekannte Zahl von Bösewichten nicht überlebt hat.
Da sieht man, wieviel Luft für die heutigen Kriegstouristen noch drin ist.
Früher herrschten überhaupt rauhere Sitten.
Lord Byron, ein privilegierter Angehöriger der britischen Oberschicht, hätte ein feudales Leben führen können. Stattdessen hatte er an den Erben von Aristoteles, Phidias, Euklid, Euripides, und wie sie alle heißen, einen Narren gefressen und stürzte sich, seiner selbst nicht achtend, in deren Freiheitskampf gegen die Osmanen.
Obwohl, es gibt ja immer noch die traditionsreiche Fremdenlegion. Und die Söldnergruppe Wagner. Vielleicht begibt sich auch Frau Strack-Zimmermann noch auf die Spuren von Lord Byron und sagt eines Tages: „Ich bin dann mal weg“.
Ihr letzter Satz spricht mir aus der Seele. S-Z sollte dann auch ihr TAURUS-Rheinmetall- T-Shirt („Zusammen bis zum Sieg“) tragen.
Das würde ihr – in russischer Gefangenschaft – sicher eine kurze Sonderbehandlung verschaffen.
Dass passt zu diesen geldgierigen Hunnen.
Israel ist KEIN Kriegsgebiet! Israel ist ein einzigartiges Land mit wunderschönen Stränden, atemberaubenden Landschaften und hervorragendem Essen! Allerdings ist es auch unfassbar teuer- ähnlich wie Australien oder die Emirate
Aber nur für Touristen
In den 90 er ließen sich Linke absichtlich in Krisengebieten entführen um mit den Lösegeldern dortige Aufständische zu unterstützen. Abgesehen von den Kicktouristen ist es doch in der Masse weit verbreitet, in unsicheren Gebieten Urlaub zu machen, da ist es ja so schön billig. Als da wären die islamischen Länder rund ums Mittelmeer plus Afrika und die Sexländer in Asien für Männer und Domrep/ Kuba für Frauen. Letztere bringen nette Krankheiten mit. Es handelt sich hier um Millionen Volksdeutsche die in Vollkaskomanier auf Kosten der Volksgemeinschaft Urlaub machen. Sollten sie in Krisengebieten mal mit der Realität dieser Welt zusammentreffen und anschließend traumatisiert sein ist es ein weiteres Zeichen für die Lebensuntüchtigkeit ganzer Kohorten. Zur Abhärtung wäre es sinnvoll zum Zwecke der humanitären Hilfe einen Teil seines Urlaubes freiwillig zur Hilfe vor Ort verbringen, die üblichen Verdächtigen machen es schon immer. Kümmern sich auch um gestrandete Urlauber , auch im Gazastreifen, Kongo oder wo auch immer. Aber noch schöner ist es doch in Antalya am Strand zu liegen und sich über andere aufzuregen.
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Eine Frau im Urlaub und ein zerbombtes Haus in Donezk: Tourismus in Kriegsgebiete ist ein florierendes Geschäft Fotos: picture alliance / Zoonar | Fokke Baarssen / picture alliance/dpa/TASS | Dmitry Yagodkin Montage: JF
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