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Angriffe in Budapest: Diese mutmaßlichen Antifa-Schläger sucht Ungarns Polizei

Angriffe in Budapest: Diese mutmaßlichen Antifa-Schläger sucht Ungarns Polizei

Angriffe in Budapest: Diese mutmaßlichen Antifa-Schläger sucht Ungarns Polizei

Diese beiden mutmaßlichen Linksextremisten werden in Ungarn per Haftbefehl gesucht: Moritz Schroeter und Clara Wittkugel Foto: Magyar Rendőrség/JF-Montage
Diese beiden mutmaßlichen Linksextremisten werden in Ungarn per Haftbefehl gesucht: Moritz Schroeter und Clara Wittkugel Foto: Magyar Rendőrség/JF-Montage
Diese beiden mutmaßlichen Linksextremisten werden in Ungarn per Haftbefehl gesucht: Moritz Schroeter und Clara Wittkugel Foto: Magyar Rendőrség/JF-Montage
Angriffe in Budapest
 

Diese mutmaßlichen Antifa-Schläger sucht Ungarns Polizei

Die ungarische Polizei hat zwei deutsche, mutmaßliche Linksextremisten zur Großfahndung ausgeschrieben, die an der Gewaltorgie am vergangenen Wochenende in Budapest beteiligt gewesen sein sollen. Erste Verdächtige der Prügel-Truppe hat die ungarische Polizei bereits geschnappt. Ein Video dokumentiert die Festnahme.
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Petition AfD Verbot

BUDAPEST. Die ungarische Polizei hat Haftbefehl gegen zwei mutmaßliche deutsche Linksextremisten erlassen. Sie werden verdächtigt, vergangene Woche gemeinsam mit anderen bereits inhaftierten Gewalttätern mehrere Menschen in Budapest attackiert zu haben.

Die beiden Gesuchten
Foto: Magyar Rendőrség/JF-Montage

Die Beamten suchen derzeit nach dem 20jährigen Moritz Christian Leopold Schroeter und der 22jährigen Clara Judith Wittkugel. Ersterer soll gebürtig aus Leipzig stammen, die junge Frau aus dem schleswig-holsteinischen Henstedt-Ulzburg. Beide leben in Deutschland, waren wohl aber anläßlich des Gedenkens an den Ausbruchsversuch 1945 in Budapest in Ungarn. In der ungarischen Hauptstadt wird jährlich im Februar an den Kampf ungarischer und deutscher Soldaten gegen die Rote Armee während des Zweiten Weltkriegs erinnert. Damals versuchten sie im eingekesselten Budapest die Frontlinie der gegnerischen Truppen zu durchbrechen.

Antifa-Schläger verletzten Opfer teils schwer

Auch Radikale und extreme Rechte kommen jedes Jahr zu diesem Anlaß zusammen. Mehrere entsprechende Veranstaltungen zum „Tag der Ehre“ waren von den ungarischen Behörden vorab untersagt worden. Anhänger der deutschen Autonomen-Szene riefen im Vorfeld dazu auf, nach Ungarn zu reisen und die „Nazi-Verherrlichung“ zu stoppen.

Dem Appell scheinen einige Linksradikale gefolgt zu sein, denn die ungarische Polizei geht von einer 10 bis 15köpfigen Gruppe aus, die gezielt vorging. Die Opfer wählten sie wohl an ihrer Kleidung aus, von der sie auf eine vermeintlich rechtsextreme politische Gesinnung schlossen. Acht Menschen wurden zum Teil schwer verletzt. Einen der Angriffe gegen einen Mann, der eine Hose in Tarnfarbe trug, zeichnete eine Überwachungskamera auf. Die Aufnahme zeigt acht Vermummte, die sich hinterrücks an einen Mann anschleichen, der eine Hose in Tarnfarbe trägt. Nachdem sie mit Schlagstöcken auf seinen Kopf eingeprügelt haben, sprühen sie im Pfefferspray ins Gesicht und flüchten.

Video zeigt Verdächtigen und gefundene Waffen

Erste Verdächtige hatte die Polizei nach 48 Stunden geschnappt. Ein Video zeigt die Festnahme sowie die Waffen, die bei den mutmaßlichen Gewalttätern gefunden wurden. Aktuell verdichten sich die Hinweise darauf, daß es sich bei der Schläger-Truppe von Budapest um eine linksextreme deutsche Terrorzelle handeln könnte.

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Mindestens einer der Festgenommenen ist auch in Deutschland schon als Beschuldigter in Erscheinung getreten. Tobias E. soll Teil einer mutmaßlich linksextremen kriminellen Vereinigung um Lina E. sein. Die Attacken in Budapest ähneln dem Vorgehen ihrer Gruppe. Der Prozeß gegen die junge Frau begann im vergangenen Jahr. (zit)

Diese beiden mutmaßlichen Linksextremisten werden in Ungarn per Haftbefehl gesucht: Moritz Schroeter und Clara Wittkugel Foto: Magyar Rendőrség/JF-Montage
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