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Besuch in Kiew: Scholz wirbt für EU-Beitrittsstatus der Ukraine

Besuch in Kiew: Scholz wirbt für EU-Beitrittsstatus der Ukraine

Besuch in Kiew: Scholz wirbt für EU-Beitrittsstatus der Ukraine

Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) (l.) trifft den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj (r.) in Kiew Foto: picture alliance/dpa | Kay Nietfeld
Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) (l.) trifft den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj (r.) in Kiew Foto: picture alliance/dpa | Kay Nietfeld
Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) (l.) trifft den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj (r.) in Kiew Foto: picture alliance/dpa | Kay Nietfeld
Besuch in Kiew
 

Scholz wirbt für EU-Beitrittsstatus der Ukraine

KIEW. Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat dafür plädiert, der Ukraine und ihrer Nachbarrepublik Moldau den Status von EU-Beitrittskandidaten zuzusprechen. „Deutschland ist für eine positive Entscheidung zugunsten der Ukraine. Das gilt auch für die Republik Moldau“, äußerte er während seines Besuches in der ukrainischen Hauptstadt Kiew am Donnerstag. Der Sozialdemokrat betonte: „Meine Kollegen und ich sind heute hier nach Kiew gekommen mit einer klaren Botschaft: Die Ukraine gehört zur europäischen Familie.“

Scholz reiste zusammen mit Frankreichs Präsident Emmanuel Macron, Italiens Ministerpräsident Mario Draghi und Rumäniens Präsident Klaus Johannis in die Ukraine. Dort machten sie sich auch ein Bild der Zerstörungen durch den russischen Angriff.

Scholz sagt Ukraine Unterstützung zu

Zuvor hatte Scholz der Ukraine Deutschlands Unterstützung zugesagt. „Danke für das offene Gespräch. Wir Europäer stehen fest an eurer Seite“, schrieb er auf Twitter.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj zeigte sich erfreut über darüber. „Wir wissen Ihre Solidarität mit unserem Land und unserem Volk sehr zu schätzen“, schrieb Selenskyj an Scholz gerichtet auf Twitter. Er fordert nach wie vor die Lieferung weiterer schwerer Waffen und eine Aufnahme der Ukraine in die EU.

Scholz vorheriges Zögern, die Ukraine zu besuchen, hatte für diplomatische Verstimmungen gesorgt. Im April wollte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier bereits das Land besuchen. Die Ukraine lud ihn wegen seiner früheren Rolle als deutscher Außenminister mit vermeintlich rußlandfreundlichem Kurs jedoch aus. Mittlerweile heißt ihn Selenskyj ihn wieder herzlich willkommen. (zit/ag)

Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) (l.) trifft den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj (r.) in Kiew Foto: picture alliance/dpa | Kay Nietfeld
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