Terror in Europa

Islamistischer Schlächter von London fordert Schadensersatz

LONDON. Der islamistische Mörder eines englischen Soldaten, Michael Adebolajo, hat vor einem britischen Gericht Klage auf 25.000 Pfund (rund 27.000 Euro) Schmerzensgeld für „psychisches Leiden“ eingereicht.

Hintergrund ist ein Vorfall aus dem Jahre 2013. Adebolajo hatte laut Polizei fünf Gefängniswachen angegriffen und bedroht. Die Wachen mußten Adebolajo überwältigen und niederringen. Dabei verlor der Islamist zwei Schneidezähne. Nun beklagt er sich über exzessive Gewalt.

Kosten für Steuerzahler steigen

Den Steuerzahler könnte das Verfahren aufgrund polizeilicher Untersuchungen und Anwaltskosten weitere 75.000 Pfund (81.000 Euro) kosten, berichtet der Daily Mirror. Zuvor waren dem Terroristen bereits 200.000 Pfund (218.000 Euro) Prozeßkosten gewährt worden.

Die Mutter des getöteten Soldaten zeigte sich der Tageszeitung Sun gegenüber geschockt: „Adebolajo zeigt keine Spur von Reue oder Bedauern für das Leben, das er nahm oder die Familie, die er zerstört hat.“

Mord am hellichten Tag

Michael Adebolajo hatte am 22. Mai 2013 gemeinsam mit seinem Komplizen Michael Adebowale den britischen Soldaten Lee Rigby am hellichten Tag mit einem Auto angefahren und ihn anschließend auf der Straße mit Messern und einem Fleischerbeil getötet.

Die Täter waren am Ort verblieben und hatten Passanten aufgefordert sie bei ihrem Verbrechen zu filmen. In einem vom britischen Sender Independent Television gezeigten Video waren die Männer mit blutverschmierten Händen zu sehen: „Wir schwören beim allmächtigen Allah, wir hören nie auf, euch zu bekämpfen, bis ihr uns in Ruhe laßt. Auge um Auge und Zahn um Zahn.“ Sie wurden zu lebenslanger Haft und 45 Jahren Haft verurteilt. (ha)

Michael Adebolajo: Der spätere Mörder auf einer Demo gegen Islamhaß 2007 Foto: AP

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