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Dinge schaffen, die zu erhalten sich lohnt

In ihrer Schwerpunktausgabe zum Thema „Preußen“ (JF 9/07) rief die JUNGE FREIHEIT zu Spenden für den Erhalt der Grabstätte Arthur Moeller van den Brucks (1876-1925) auf dem Parkfriedhof in Berlin-Lichterfelde auf. Bereits im Jahre 1993 konnte die Familiengrabstätte Moeller van den Bruck durch eine Spendenaktion der JF – rückwirkend ab 1990 – für 15 Jahre gepachtet werden. Das hohe Spendenaufkommen hatte es seinerzeit auch ermöglicht, die Grabstätte neu zu bepflanzen und mit Trittplatten zu versehen, die das Betrachten des flach aufliegenden Grabstein ermöglichen. Die Pacht ist nun im Jahr 2005 abgelaufen, und die Grabstätte selbst befindet sich aufgrund der Witterungseinflüsse in einem wenig erfreulichen Zustand. Die diesmal einlaufenden Spenden sollen deshalb nicht nur der weiteren Pacht, sondern auch einer kontinuierlichen gärtnerischen Pflege der Grabstätte zugute kommen. Mehrere hundert Euro sind bis zum gegenwärtigen Zeitpunkt unter dem Stichwort „Moeller-Grab“ bei der JUNGEN FREIHEIT eingegangen. Dafür sei an dieser Stelle herzlich Dank gesagt! Die bisherige Unterstützung ist um so erstaunlicher, als im Spendenaufruf vor vier Wochen leider eine falsche Kontonummer abgedruckt wurde, so daß die Unterstützer des Aufrufes von sich aus andere Wege finden mußten – und fanden! -, das Geld seinem Zwecke zuzuführen. Allen Spendern, die noch nicht zum Zuge gekommen sind oder deren Überweisung aufgrund der falschen Kontonummer rückgebucht wurde, sei deshalb die – nunmehr korrekte – Kontoverbindung ans Herz gelegt (siehe Hinweis unten). Beitrag zum konservativen Selbstverständnis Mit Arthur Moeller van den Bruck will die JUNGE FREIHEIT einem Mann ein ehrendes Andenken bewahren, der wie nur wenige zum Selbstverständnis konservativen Denkens und Handelns im 20. Jahrhundert beigetragen hat. Gleichermaßen unversöhnlich gegenüber dem soeben untergegangenen Wilhelminismus einerseits und der liberalen Demokratie Weimarer Prägung andererseits, ging es Moeller darum, einen Konservatismus zu etablieren, der die Vielfalt der zeitgenössischen Weltanschauungen nicht nur ernst nimmt, sondern diese im Sinne einer „Einheit der Gegensätze“ in das große Ganze – das im Metaphysischen wurzelnde „Reich“ – auch zu integrieren vermag. Nicht scheinkonservative Bewahrung von zufällig Überkommenem also war Moellers Anliegen. Vielmehr ging es ihm darum, „Dinge zu schaffen, die zu erhalten sich lohnt“. Vor diesem Hintergrund hat er den Konservatismus bisweilen auch als „Handwerk“ bezeichnet. In diesem Handwerk ist ihm die JUNGE FREIHEIT bis heute verbunden. Spendenkonto: JUNGE FREIHEIT Verlag, Kontonummer 26 27 29-101, Postbank Berlin, BLZ 100 100 10, Stichwort: „Moeller-Grab“.

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