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Auf Entzug

Der Mensch neigt dazu, Dinge für selbstverständlich zu nehmen, ohne groß darüber nachzudenken. An diesem Punkt setzt eine Studie des US-Marktforschungsunternehmens Ipsos-Insight an, das im Auftrag von Yahoo 13 Familien mit rund 30 Personen zwei Wochen lang den Internetanschluß kappte. Zeitgleich wurden 1.000 Haushalte nach ihren Surfgewohnheiten und dem Stellenwert befragt, den das Web in ihrem Alltag einnimmt. Demnach möchte jeder zweite US-Internetsurfer seinen Zugang maximal zwei Wochen missen. Knapp die Hälfte gab an, daß die Pflege von privaten Beziehungen und beruflichen Kontakten leichter sei. Zudem vermittelt das Internet seinen Nutzern durch Preisvergleiche, schnelleren Service bei Bestellungen und einer komfortableren Informationsbeschaffung ein Gefühl von Überlegenheit. Erneut zeigte sich, daß die Mär vom sozial isolierten Internetnutzer falsch ist, da man sich über dieses Medium auch mit geographisch weit entfernten Bekannten und Verwandten regelmäßig und leicht austauschen kann. Der Entzug bewies, daß das Netz zu einem festen Bestandteil des Lebens geworden und für viele kaum noch wegzudenken ist. Fehlte das Medium, beobachtete man bei den Betroffenen Entzugserscheinungen. Selbstverständliche Tätigkeiten waren ohne PC plötzlich ungewohnt schwer, der Medienkonsum verlagerte sich: So wurde vielfach wieder mehr und länger telefoniert, man besuchte ein Kino, las verstärkt Zeitung, und nur 20 Prozent sahen mehr fern. Lediglich beim Radiokonsum gab es wenig Veränderungen, robinsont Euer Erol Stern

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