Klarheit, Deutlichkeit, Eindeutigkeit

Der niedersächsische Regierungschef Christian Wulff (CDU) hat an die Anfang Oktober tagende Ministerpräsidentenkonferenz appelliert, sie solle die Rechtschreibreform zurücknehmen. „Politik muß auch in der Lage sein, Fehlentscheidungen zu widerrufen. Hierin zeigt sich wahre Größe“, schreibt Wulff in einem Beitrag für die soeben erschienene aktuelle Ausgabe der Vierteljahreszeitschrift Deutsche Sprachwelt. Nach sechs Jahren reformierter Schreibung gebe es in breiten Teilen der Bevölkerung „Unsicherheit, aber auch Ärger und Unbehagen“. Die deutsche Sprache brauche „Klarheit, Deutlichkeit und Eindeutigkeit“, so Wulff. Der Gedanke Konrad Dudens, die Einheitlichkeit der Schreibung zu wahren, sollte wieder stärker in den Vordergrund gestellt werden, mahnt der CDU-Politiker. Deutsche Sprachwelt, Postfach, 1449, 91004 Erlangen. Internet: www.deutsche-sprachwelt.de

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