Niemand, wirklich niemand, kann über die linksextremen Anti-AfD-Krawalle in Gießen überrascht sein. Sie waren genauso angekündigt. Gießen werde „brennen“, hieß es auf einschlägigen Antifa-Seiten schon im Vorfeld. Das linksextreme Sammelbündnis „Widersetzen“, hofiert und unterstützt von der Linkspartei, machte nie ein Hehl daraus, daß es nicht um friedlichen Gegenprotest gehen soll, sondern darum, die Gründung einer neuen AfD-Jugendorganisation zu verhindern. Mit allen Mitteln.
Angriff auf den AfD-Politiker Julian Schmidt. Der Bundestagsabgeordnete wird nach JF-Informationen in Gießen von vermummten Linksextremisten attackiert. #2911Gi pic.twitter.com/WRDioUnCHW
— JUNGE FREIHEIT (@jungefreiheit) November 29, 2025
Straßenblockaden, Angriffe auf Polizisten und das Schikanieren politischer Gegner sind Straftaten. Auch die Polizei wußte natürlich genau, was auf sie zukommt. 6.000 Polizisten aus 14 Bundesländern und auch Unterstützungskräfte der Bundespolizei wurden zusammengezogen, um wenigstens das Schlimmste zu verhindern. Das sind Größenordnungen, mit denen sonst G20-Gipfel mit vielen Staatschefs abgesichert werden. Die Bundeswehr sprach von einer militärischen „Bedrohungslage“. Das klingt nicht nur nach Bürgerkrieg, es ist bereits die Vorstufe davon. Oder wie nennt man es heute, wenn tausende vermummte Gewalttäter durch die Straßen ziehen, Journalisten angreifen, mit Leuchtmunition auf Polizisten schießen? Ist das schon „unsere Demokratie“?
6.000 Polizisten wurden der Lage nicht Herr
Zur Wahrheit gehört: Die Polizei hat versagt – trotz des Großaufgebotes (Hier geht es zum JF-Liveticker zu Gießen). Linksextremisten blockierten zeitweise die gesamte Innenstadt, konnten seelenruhig ihre Barrikaden auf Straßen und Autobahnen aufbauen und führten sogar Personenkontrollen durch. Die Staatsmacht schaute ohnmächtig zu und ließ die Radikalen oft gewähren. Das war alles andere als ein Ruhmesblatt für die Behörden.
Aber es gibt einen Vorgeschmack darauf, was aus diesem Land noch werden wird. Die Hysterie, wenn es um die AfD geht, ist mittlerweile fast grenzenlos. Ein Land, das tagelang auf dem Kopf steht, weil irgendein Klopapier-Discounter aus einem Familienverband ausgetreten (Rossmann) beziehungsweise nicht öffentlich gleich austreten wollte (DM), ist ein Fall für die Klapsmühle. Wie soll das denn erst aussehen, wenn die AfD irgendwann die 30-Prozent-Marke knackt?
Das linke Bürgertum radikalisiert
Dabei ist es längst nicht mehr nur der Schwarze Block, der aufmarschiert. Längst gibt es auch eine feiste Staats-Bourgeoisie, die glaubt, im Windschatten und im Schutz der Steinwerfer hier das Gesetz in die eigenen Hände nehmen zu können. Als unser Reporter Vadim Derksen über Blockaden berichten wollte, wurde er von einer Gruppe Mittfünfziger aufgehalten, die meinten, sie könnten jetzt im Personal- und Presseausweise kontrollieren. Das waren keine 15jährigen Schläger von der Migrantifa, sondern gratismutige Bionade-Bürger in Funktionsjacken aus – wie es heute so schön heißt – der „Mitte der Gesellschaft“.
Was nehmen sich die Leute raus, meinen Presseausweis kontrollieren zu müssen? Die Polizei weit und breit nicht zu sehen. Anrufe bringen nichts. Krankenschwestern kommen nicht ins Krankenhaus und flehen durchfahren zu können, und dann meint dieser „Herr“ noch, mich kontrollieren… pic.twitter.com/VeN5YvOnIO
— Vadim Derksen (@realDerksen) November 29, 2025
Es ist nicht die AfD, die sich derzeit radikalisiert. Es sind ihre Gegner. Angefeuert durch ein polit-mediales Establishment, das an den Schalthebeln der Macht sitzt und sich dann noch tatsächlich im „Widerstand“ wähnt. Kein Wunder, daß sich dann irgendwann auch Krethi und Plethi berufen fühlen, jetzt endlich mal den Gestapo-Mann heraushängen zu lassen. Politische Akzeptanz von Gewalt schafft nur immer noch mehr Gewalt und Mitläufer. Angriffe auf die AfD und ihre Mitglieder, die es fast täglich gibt, werden so gut wie nie öffentlich verurteilt. Und wenn, dann immer mit dem Hinweis, daß ja „jeder Extremismus“ schlimm sei und – na klar – die AfD davon ja nur profitieren würde. Im Umkehrschluß heißt das dann: Würde die AfD nicht demoskopisch gestärkt, könnte man schon ruhig zuschlagen.
Die Gewaltverharmloser sitzen auf der Regierungsbank
Daß Innenminister Dobrindt die Gewalt verurteilt, von der er wußte, daß sie kommen würde, kann man gleich als Pflichtübung abhaken. Was soll er denn sonst anders machen? Linksextreme Vereine verbieten oder gewalttätige Antifa-Strukturen zerschlagen zum Beispiel. Macht er aber nicht. Gibt auch wieder nur Ärger mit der SPD, die ja engstens genau mit dieser Szene vernetzt ist. Die Staatsfeinde in diesem Land gründen keine Jugendorganisation, sie sitzen in der Regierung. Sie nennen sich Bärbel Bas und Lars Klingbeil. Gefüttert wird das Antifa-Biotop samt Anhang auch ganz schamlos von einer sich bis heute dummstellenden CDU-Familienministerin Karin Prien, die den Geldhahn des zynisch sogenannten Programms „Demokratie leben“ nur noch weiter aufdrehte. Und wenn den aufmüpfigen Bürgern damit nicht das Maul gestopft werden kann, setzt man sich eben nach Israel ab.
Die Krone setzte dem Ganzen übrigens der Bundeskanzler höchstpersönlich auf. Die gezielten, von langer Hand geplanten Angriffe auf das AfD-Treffen sind für Deutschlands Regierungschef „Auseinandersetzungen zwischen ganz links und ganz rechts“. Das ist nichts anderes als eine perfide Täter-Opfer-Umkehr.
Das dürfte erst der Anfang sein
In Wahrheit haben diese Leute gar keinen Begriff mehr von Deutschland. Es ist für die nur noch ein Siedlungsgebiet, für alle möglichen Migranten aus dem Rest der Welt. Sie denken allein in Machtkategorien. Und da muß natürlich jeder aus dem Weg geräumt werden, der ihre Pfründe gefährdet. Jetzt gerade eben die AfD. Daß die dann auch bei jungen Wählern immer besser abschneidet, macht die politische Linke wütend, richtig haßzerfressend wütend. Ausgerechnet jene Jugendlichen, die man in Schulen mit solcher Inbrunst zu indoktrinieren versucht, gehen als Mobilisierungspotential mehr und mehr verloren. Die Enkel der verbitterten „Omas gegen Rechts“ – wenn es überhaupt Nachwuchs gibt – werden nicht so wie die.
Daß die AfD ihnen das mit einer eigentlich komplett unwichtigen Gründung einer parteiinternen Jugendgruppe so vor Augen führt, werden sie und ihre Claqueure der Partei nicht verzeihen – und es sie spüren lassen. Die Repression hat gerade erst begonnen.





