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Einwanderung über die Schweiz: Migration: Das schwarz-rot-goldene Ticket zur Rundumversorgung

Einwanderung über die Schweiz: Migration: Das schwarz-rot-goldene Ticket zur Rundumversorgung

Einwanderung über die Schweiz: Migration: Das schwarz-rot-goldene Ticket zur Rundumversorgung

Migration in der Schweiz: Das Land war schon immer exklusiv, vor allem bei der Auswahl seiner Gäste
Migration in der Schweiz: Das Land war schon immer exklusiv, vor allem bei der Auswahl seiner Gäste
Migranten in der Schweiz: Das Land war schon immer exklusiv, vor allem bei der Auswahl seiner Gäste Foto: picture alliance/KEYSTONE | GIAN EHRENZELLER
Einwanderung über die Schweiz
 

Migration: Das schwarz-rot-goldene Ticket zur Rundumversorgung

Im Schatten der Energiekrise und der Jahrhundert-Inflation baut sich eine Migrationswelle fast unbemerkt zu einem Einwanderungstsunami auf. Die illegalen Grenzübertritte geschehen lautlos, die mediale Öffentlichkeit schaut schlichtweg in die falsche Richtung. Anders als in den Krisenjahren 2015 und 2016 liegt die Route, über welche die Migranten diesmal in die Bundesrepublik kommen, nicht im Südosten. In Europa hat sich nämlich eine Ausweichstrecke zur Balkanroute eröffnet, viele illegale Einwanderer kommen neuerdings über die Schweiz.

Während viele deutsche Bürger davon träumen, in die Schweiz auszuwandern und dort ihr Glück zu suchen, bleiben die vorwiegend arabischen, afghanischen oder afrikanischen Migranten nicht im Land der Eidgenossen, sondern bevorzugen eine Weiterreise nach Deutschland. Die Gründe dafür liegen auf der Hand. Erstens hat die Schweiz kein Interesse daran, die uneingeladenen Gäste länger als notwendig zu bewirten und winkt sie deswegen auf schnellstem Wege durch, zweitens ist die soziale Hängematte in Deutschland schlichtweg attraktiver als in anderen europäischen Ländern.

Extrawaggons für den Transit

Zwar ist die Schweiz ein klassisches Einwanderungsland, im Jahr 2019 hatten laut der Bundeszentrale für politische Bildung fast 38 Prozent der Wohnbevölkerung ab dem Alter von 15 Jahren einen Migrationshintergrund, doch die überwiegende Mehrheit dieser Einwanderer und ihrer Kinder stammen aus EU-Staaten. Die Schweiz war schon immer exklusiv, vor allem bei der Auswahl ihrer Gäste. Zahlungsschwache Einwanderer, die es nicht auf eine Karriere auf dem schweizerischen Arbeitsmarkt abgesehen haben, empfiehlt man allzu gerne die Weiterreise.

Beim „Transit“ sind die Eidgenossen sogar außergewöhnlich hilfsbereit: Migranten, die aus Österreich in Buchs im Kanton St. Gallen eintreffen, werden nicht etwa zurück in die Alpenrepublik verwiesen oder asyl-technisch registriert. Nein, sie werden mit den Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) in eigens zur Verfügung gestellten Waggons über Zürich nach Basel gefahren. Dort angekommen, können sich die Einwanderer zur Weiterreise nach Frankreich oder nach Deutschland entscheiden.

Wer das schwarz-rot-goldene Ticket bucht, steigt in Basel direkt vor dem Hauptbahnhof einfach in die Straßenbahn Nummer acht ein, die alle acht Minuten nach Weil am Rhein fährt. Und das war es auch schon, das kurze Märchen vom Schengener Abkommen. Es funktioniert nicht, wenn einzelne Länder sich nicht an rechtliche Vereinbarungen halten und an ihren Außengrenzen eine Reise-Freizügigkeit für illegale Migranten praktizieren.

Flüchtlingseinrichtungen am Limit

Während deutsche Städte und Kommunen unter der Migrationslast ächzen und nicht mehr wissen, wie sie die Ankömmlinge unterbringen oder finanzieren sollen, betreibt unsere Innenministerin Nancy Faeser (SPD) eine infantile Vogel-Strauß-Politik, anstatt Grenzkontrollen anzuordnen oder zumindest die Schleierfahndungen auszuweiten.

Die Warnungen der Bundespolizei werden von ihrer Chefin geflissentlich überhört. Dabei sind die Zahlen der illegalen Einreisen alarmierend: Allein im Oktober griffen die Beamten an der deutsch-schweizerischen Grenze in Baden-Württemberg 1.739 Personen auf. Anfang des Jahres waren es noch etwa 200. Und dies sind die offiziellen Zahlen, an die Dunkelziffer mag man erst gar nicht denken. Für einen realistischen Eindruck von der neuen Migrationskrise genügt aber auch ein Blick auf die Flüchtlingsunterkünfte: Sie sind vielerorts voll und überlastet. Überlastet sind auch die Menschen. Sowohl Flüchtlingshelfer als auch die Menschen, die für die Neuankömmlinge mit ihrem Steuergeld zahlen müssen.

Migranten in der Schweiz: Das Land war schon immer exklusiv, vor allem bei der Auswahl seiner Gäste Foto: picture alliance/KEYSTONE | GIAN EHRENZELLER
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