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Innere Sicherheit: Wenn der Macheten-Horror Alltag wird

Innere Sicherheit: Wenn der Macheten-Horror Alltag wird

Innere Sicherheit: Wenn der Macheten-Horror Alltag wird

Eine Blutlache ist auf dem Boden in einem Wohngebiet, an einem der Tatorte abgesperrt. Bei einem Messerangriff sind in Ludwigshafen zwei Menschen getötet und ein weiterer schwer verletzt worden. Der mutmaßliche Täter sei bei der Festnahme angeschossen und schwer verletzt worden, sagte eine Sprecherin des Polizeipräsidiums Rheinpfalz.
Eine Blutlache ist auf dem Boden in einem Wohngebiet, an einem der Tatorte abgesperrt. Bei einem Messerangriff sind in Ludwigshafen zwei Menschen getötet und ein weiterer schwer verletzt worden. Der mutmaßliche Täter sei bei der Festnahme angeschossen und schwer verletzt worden, sagte eine Sprecherin des Polizeipräsidiums Rheinpfalz.
Blutlache am Tatort in Ludwigshafen: Innere Sicherheit liegt brach Foto: picture alliance/dpa | Frank Rumpenhorst
Innere Sicherheit
 

Wenn der Macheten-Horror Alltag wird

Am hellichten Tag werden zwei Maler im beschaulichen Ludwigshafen auf offener Straße von einem Somalier mit einer Machete niedergemetzelt, der offensichtlich „Allahu Akbar“ brüllt. Man sollte meinen, so eine bestialische Bluttat würde die Republik in Aufruhr versetzen. Stattdessen: Schweigen im Walde, Randspalte in der Zeitung. Irgendein ein Statement der auf dem Papier für die innere Sicherheit zuständigen Innenministerin Nancy Faeser (SPD)? Oder vom Bundeskanzler? Wo kämen wir denn da hin?

Die Politik und weite Teile der Gesellschaft haben sich an solche Taten einfach schon gewöhnt. Genauso wie an selbsternannte Klimaretter, die Gesetze brechen und die Hauptstadt lahmlegen. Berufsverkehr in Berlin blockiert? Wen juckts! Messermann unterwegs? Wen juckts! Clan-Schießerei im Ghetto? Schon wieder? Dann ist da ja noch irgendwie Krieg in der Ukraine und ein Mann in Frauenkleidern bekommt einen Preis der Frankfurter Buchmesse.

Aus 2015 nichts gelernt

Da kann man nicht wirklich erwarten, daß sich die politisch Verantwortlichen mit der Frage befassen, warum in immer kürzeren Abständen Menschen hier Amok laufen, die man vielleicht besser gar nicht nach Deutschland geholt hätte. Wie viele sichere Drittstaaten liegen eigentlich zwischen Deutschland und Somalia?

Niemand bei Verstand kann bestreiten, daß die Masseneinwanderung der Jahre 2015 und 2016 auch zahlreiche Kriminelle nach Deutschland gespült hat, die politisch gewollt ohne jede ernsthafte Kontrolle ins Land spazieren konnten. Gelernt hat man daraus nichts. Auch jetzt nimmt die Migration aus Ländern wie Syrien und Afghanistan, in der Gewalt kulturell eben nicht so verpönt ist wie in Deutschland, wieder sprunghaft zu. Und wieder stellt sich niemand die Frage, was das mit dem Land macht und was das für die innere Sicherheit bedeutet. Augen zu und durch.

Kritik unerwünscht

Wem all das nicht paßt oder kritische Fragen stellt, der ist dann wahlweise Faschist, Fremdenfeind, Nazi. Auch das konnte man nach der Tat am Dienstag wieder beobachten. Auf Twitter trieb die üblichen Verdächtigen der Linksblase nicht etwa die Frage um, wie sowas verhindert werden kann. Nein, das Einzige, was sie umtrieb, war die Frage, ob das nicht wieder „Wasser auf die Mühlen“ der „Falschen“ sein könnte. Da wurde ernsthaft gefragt, ob man die Nationalität wirklich angeben müsse, weil das ja Ressentiments schüren könnte. Bloß nicht zu viele Fakten.

Apropos „Wasser auf die Mühlen“: Anstatt sich dauernd über die Müller zu beschweren, sollte manch einer vielleicht lieber mal darüber nachdenken, wie wir das Gewässer trockenlegen. Das wäre mal ein Beitrag.

Blutlache am Tatort in Ludwigshafen: Innere Sicherheit liegt brach Foto: picture alliance/dpa | Frank Rumpenhorst
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