Interview: European Conservative-Chef Fantini: „Die Linke hat das politische System gekapert“
Interview: European Conservative-Chef Fantini: „Die Linke hat das politische System gekapert“
Interview: European Conservative-Chef Fantini: „Die Linke hat das politische System gekapert“
Fantini, Europaflagge: „Die Kulturrevolution schreitet voran und niemand wird sich ihr mit herkömmlichen Mitteln widersetzen können“, Foto: Privat, picture-alliance, adobe-stock
Interview
European Conservative-Chef Fantini: „Die Linke hat das politische System gekapert“
Kurz vor der Europawahl meldet sich Vordenker Mario Fantini, Chefredakteur des Magazins „The European Conservative“, zu Wort: Mit einem „disruptiven Konservatismus“ will er die Linke in der EU unter Schock setzen und Europa zu einer abendländischen Erneuerung führen.
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„Jeder, der glaubt, dass er so konventionell, ..und schmackhaft wie möglich sein muss um gewählt zu werden.“.. Jeder, der glaubt, er muss schmackhaft sein als Konservativer, wird früher oder später scheitern. Ich bin 35 Jahre in der Politik und habe meine Beobachtungen gemacht. Du musst dich als Politiker entscheiden: Klare Sprache, klare Botschaft und dabei bei dem politischen Gegenüber als harter Brocken bezeichnet zu werden, bei den eigenen Leuten und in Teilen der Bevölkerung Zustimmung. Versuchst du es anders, du bist geschmeidig mit den Altparteien, verlierst du bei deinen Leuten und wirst trotzdem von dem Gegenüber nicht angenommen. Also ich habe mich für die Klare-Kante Politik entschieden, schon lange… weil das mein Naturell ist. Mein politischer Gegenüber wird mich so oder so nicht mögen, niemals. Mit Worten von Benedikt XVI gesagt: „Anders gesagt, sprechen um Beifall zu finden, sprechen mit der Ausrichtung auf das, was die Menschen hören wollen, sprechen im Gehorsam gegenüber der Diktatur der allgemeinen Meinung, ist eine Art Prostitution des Wortes und der Seele.“
Ausgezeichnetes Interview!
Ich habe dieses Interview in der „Junge Freiheit“ mit sehr großem Interesse gelesen und fand es großartig, daß es dem Journalisten Moritz Schwarz gelungen ist, diesen sicher vielbeschäftigten Alvino-Mario Fantini dafür zu gewinnen. Antinis Argumente und Thesen sind absolut einleuchtend! In diesem Zusammenhang bin ich sehr gespannt, ob sich – erstens – der radikale Verschlankungsksurs des neuen argentinischen Regierungs-Chefs, Javier Milei, durchhalten läßt. Und ob – zweitens – die wahrscheinlich wieder gewinnenden Christdemokraten („konservativer Mainstream“) nach den Wahlen ihre Wähler verraten.
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Fantini, Europaflagge: „Die Kulturrevolution schreitet voran und niemand wird sich ihr mit herkömmlichen Mitteln widersetzen können“, Foto: Privat, picture-alliance, adobe-stock
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