Fußabtreter der Nation

Es geschah vor kurzem auf der Sonnenallee, mitten im Verkehrsgewimmel Berlins – ganz ähnlich wie Tag für Tag in ungezählten Gewaltfällen im „Migrationshintergrund“-Land Deutschland. Schon eine schlichte Personenkontrolle wegen Dauerparkens in einer Halteverbotszone brachte einen Polizisten in größte Bedrängnis. Zunächst pöbelte ihn der hinter dem Lenkrad aufreizend lümmelnde Pkw-Besitzer, offensichtlich Türke oder Araber, in übelster Weise an und weigerte sich, seinen Kfz-Schein vorzuzeigen.

Nur Sekunden später riß der Mann unter wüstem Gejohle seiner drei Kumpane unvermittelt die Fahrertür auf und wollte sich auf den Polizeibeamten stürzen. Dieser konnte den Angriff jedoch geistesgegenwärtig gerade noch mit einem gezielten Abwehrstoß gegen die Brust des Gewalttäters stoppen. Sichtlich überrascht von der blitzschnellen Reaktion höhnte der Angreifer, nur ein wenig irritiert: „Ey, hast du Problem? Wollte dir doch bloß Brille wieder in Hemdtasche stecken.“

Was ein Neuköllner Polizist hier in der GdP-Zeitschrift Deutsche Polizei (Nr. 11, November 2009) skizziert, geschieht minütlich, stündlich, tagtäglich – gleichviel ob bei Tage oder im Dunkel der 365 Nächte des Jahres, auf belebten Straßen und Plätzen oder an abgelegenen Orten, in Hochhausfluren oder Gartenkolonien. Gewiß, Bielefeld zum Beispiel ist (noch?) nicht Berlin, wo kraftstrotzende männliche Migrantengruppen und linksautonome Gewaltdemonstranten die Polizei in die Ecke drängen.

Aber darf es eigentlich wahr sein, daß Bielefelds Polizeipräsident und Verbrechenschefstatistiker Erwin Südfeld die ostwestfälische 320.000-Einwohner-Metropole am Teutoburger Wald alle Jahre wieder ungeniert zu „einer der sichersten Großstädte Deutschlands“ verklärt, obwohl (auch) die dortige Lokalpresse fortwährend über schlimme Untaten berichten muß: Mordtaten, schwere Raubüberfälle selbst auf wehrlose, körperlich gebrechliche alte Menschen, Halbwüchsigenbanden, die völlig arglose, friedfertige Jungen oder Mädchen aus purer Lust an Gewalt krankenhausreif schlagen.

Zynismus und Fatalismus – das müßten gemeinwohlorientierte Polizeiführer wie Politiker wissen und für ihr Tun und Handeln ganz selbstverständlich beherzigen – werden aus denselben Quellen gespeist. Beide aber finden immer neue Nahrung in ebenjenem verhängnisvollen Umfeld des Beschönigens und Beschwichtigens, das die schauderhafte Verrohung und speziell die Hydra des Straßenterrors von linksaußen mit allen Mitteln der Volksverdummung kleinzureden versucht. Allein in diesem Jahr fackelte linksfaschistischer Mob auf Berlins Straßen knapp 300 geparkte Pkw ab, nicht „einfach so“, sondern mit heimtückischer Präzision. Und ein ums andere Mal flüchten sich die verniedlichend sogenannten „Autonomen“ unerkannt und unauffindbar  irgendwohin in einen Unterschlupf, in welchem sie dann sogleich den nächsten Schlag aushecken.

Natürlich wollen die Opfer, die empfindlich Geschädigten dieses offenen Straßenterrorismus, von der Staatsmacht, von der Politik Aufklärung darüber, ob überhaupt und wenn ja, von wem genau  ihnen je ein Schadensausgleich zuteil werden könnte. Das verstärkt zwar den Druck auf die Ermittler. Doch die Polizei, von der Politik seit Jahr und Tag hin- und hergeworfen oder sogar weithin im Stich gelassen, tut sich zwangsläufig schwerer denn je. Viele, die ihren Dienst, wenn auch mit geballter Faust in der Tasche, trotz allem noch immer staatstreu versehen, kommen sich längst vor wie die Fußabtreter der Nation.

Nun brennt die linksextreme Mummenschanz-SA auch schon in Hamburg und morgen und übermorgen womöglich in Köln, München, Bremen, Duisburg, Frankfurt und anderswo munter Autos ab, schleuderte jüngst Brandsätze sogar gegen Polizeigebäude.

Man fühlt sich offenbar ziemlich sicher in einem Land, das von Politik und Medienmehrheit über die Jahre hin so schief gewickelt worden ist, daß einäugig-besessen nur noch der „Kampf gegen Rechts“ zählt. Schon fast legendär (und skurril, wenn‘s nicht so traurig wäre) jene denkwürdig „Studie“ des Instituts für interdisziplinäre Forschung der Universität Bielefeld von 1999. 312 Schüler dreier Gymnasien und zweier Berufsschulen beantworteten arglos folgende nur scheinbar unverfängliche Fragen: Welchen Aufkleber würden sie an das Heck Ihres Autos heften? Wo möchten Sie in Zukunft gern leben? Welchen Herkunftsort würden Sie zum Beispiel einem Australier nennen? Die messerscharfe Schlußfolgerung der Urheber der „Studie“: Wer darauf mit „Bielefeld“ antworte, sei zweifelsfrei ein Lokalpatriot – und (Achtung!) „mit hoher Wahrscheinlichkeit fremdenfeindlich“.

Unschwer kann man sich vorstellen, was in Polizisten vorgeht, die anno 2009/2010  so etwas Hanebüchenes lesen müssen. Sie halten doch sowieso schon den Buckel hin im Kampf gegen brutale individuelle und organisierte Kriminalität jedweder Art, und nun müssen sie sich mehr und mehr auch noch eines immer skrupelloseren gewalttätigen Straßenterrorismus erwehren – unter Lebensgefahr. Und das in einem Deutschland, in welchem Politiker leider aller Farben genau diese brutale Gewalt erklärter Staatsfeinde noch immer nach Kräften weichspülen.

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