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Unbeirrbar auf dem Irrweg

Die gerade abflauende Auseinandersetzung um die mögliche Abschaffung des deutschen Nationalfeiertages soll nach einem Vorschlag Christian Ströbeles (immerhin stellvertretender Faktionsvorsitzender der Grünen) offensichtlich fortgesetzt werden. Ströbele fordert, einen christlichen Feiertag abzuschaffen und dafür im Gegenzug einen islamischen Feiertag einzuführen. Damit solle angesichts der Anschläge in Holland ein Zeichen der gesellschaftlichen Aufwertung für die mehr als drei Millionen Moslems in Deutschland gesetzt werden. Das ist Ströbele auch vollauf gelungen – allerdings in anderer als der geäußerten Absicht. Er hat vielmehr ein überzeugendes Zeichen gesetzt, daß er und wohl ein Großteil seiner Partei ideologisch unbeirrt und politisch unbeirrbar auf dem einmal eingeschlagenen Weg zum Ziel der Schaffung einer mulikulturellen Gesellschaft voranschreitet. Aber wenn schon Streichung eines Feiertages im Interesse der Moslems: Warum dann ausgerechnet eines christlichen, das heißt religiösen Feiertags? Angeblich beten doch Christen und Moslems zum selben Gott. Wäre es nicht sehr viel glaubwürdiger, Ströbele würde statt dessen den 1. Mai zur Disposition stellen, der 1933 von Hitler als „Feiertag der nationalen Arbeit“ eingeführt wurde. Überdies würde Ströbele damit ein Zeichen gegen die seit Jahren in seinem Wahlkreis Kreuzberg tobenden 1. Mai-Krawalle setzen. Dies wäre ein sinnvoller Beitrag zur Befriedung konkreter Probleme.

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