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Klimapolitik: Deutschland hat brutale Erderwärmung verhindert – sagt der Umweltminister

Klimapolitik: Deutschland hat brutale Erderwärmung verhindert – sagt der Umweltminister

Klimapolitik: Deutschland hat brutale Erderwärmung verhindert – sagt der Umweltminister

Carsten Schneider beim Pressestatement zu Klimaschutz und Klimaanpassung vor dem Bundeskanzleramt. Berlin, 12.08.2026. Er findet, dass Deutschland weitermachen soll mit der Klimapolitik.
Carsten Schneider beim Pressestatement zu Klimaschutz und Klimaanpassung vor dem Bundeskanzleramt. Berlin, 12.08.2026. Er findet, dass Deutschland weitermachen soll mit der Klimapolitik.
Bundesumweltminsiter Carsten Schneider (SPD): Steile Thesen zum Klimawandel und der Rolle Deutschlands geäußert. Foto: picture alliance / Geisler-Fotopress | Bernd Elmenthaler
Klimapolitik
 

Deutschland hat brutale Erderwärmung verhindert – sagt der Umweltminister

Die Welt wäre fünf Grad wärmer, würde Deutschland weniger strenge Klimapolitik betreiben, sagt Bundesumweltminister Schneider. Um den Klimawandel aufzuhalten, brauche es „den nötigen politischen Willen, europaweit, weltweit“.
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BERLIN. Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) hat behauptet, dass die Klimapolitik Deutschlands eine Erderwärmung um fünf Grad verhindert habe. Der Sozialdemokrat sagte auf die Frage, ob sich Klimaschutz für Deutschland überhaupt lohne: „Ja, es lohnt sich. Hätten wir nicht die erneuerbaren Energien als Hauptenergiequelle des Zubaus in letzten Jahren hier in Deutschland miterfunden, marktgängig gemacht dann hätten wir ein Szenario von fünf Grad Klimaerwärmung oder Temperaturerwärmung in den nächsten Jahrzehnten.“

Inzwischen rechne niemand mehr mit einer Erderwärmung um fünf Grad, „weil Klimaschutz wirkt und die Änderung der Energieerzeugung weg von Kohle und Gas und also fossilen Energiequellen hin zu erneuerbaren über Wind, Biomasse, vor allen Dingen auch Solar und deren Speicherung funktioniert und gewirkt hat.“ Die aktuelle Erderwärmung liege bei 2,7 Grad.

China verbraucht pro Kopf mehr CO2 als Deutschland

Dem Umweltminister ist es nach eigener Aussage wichtig, dass Europa beim Thema Klimaschutz konsequent handele. „Und insbesondere wir in Europa leiden am meisten. Deswegen sind wir Europäer als Industrienation, die auch sehr viel CO2 in den letzten Jahrhunderten emittiert haben, auch in der Verantwortung, auch für die Welt, dass wir dort stringent bleiben, insbesondere auch bei der Reduktion der Treibhausgasemissionen“, betonte Schneider.

Der 50jährige führte aus: „Wir sind die Generation, die den Klimawandel oder die Veränderung des Klimas, die menschengemacht sind, aufhalten kann. Dazu braucht es den nötigen politischen Willen, europaweit, weltweit. Ich werde immer alles dafür tun, dass die Bundesrepublik Deutschland da eine progressive, verantwortungsvolle Rolle spielt.“

Deutschland ist für etwa 1,5 Prozent des globalen CO2-Ausstosses verantwortlich. Staaten wie China setzen weiterhin auf sogenannte fossile Energien, der CO2-Verbrauch pro Kopf ist dort inzwischen höher als in der Bundesrepublik. (st)

Bundesumweltminsiter Carsten Schneider (SPD): Steile Thesen zum Klimawandel und der Rolle Deutschlands geäußert. Foto: picture alliance / Geisler-Fotopress | Bernd Elmenthaler
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