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Mit Steuergeldern bezahlt: Zutritt nur für Schwarze: Schwimmbad-Skandal in Berlin

Mit Steuergeldern bezahlt: Zutritt nur für Schwarze: Schwimmbad-Skandal in Berlin

Mit Steuergeldern bezahlt: Zutritt nur für Schwarze: Schwimmbad-Skandal in Berlin

Schwimmbad nur für Schwarze: Das seit fünf Tagen eröffnete „Volksbad“ vor der Volksbühne in Berlin.
Schwimmbad nur für Schwarze: Das seit fünf Tagen eröffnete „Volksbad“ vor der Volksbühne in Berlin.
Das seit fünf Tagen eröffnete „Volksbad“ vor der Volksbühne in Berlin. Foto: picture alliance / Volodymyr Sindieiev
Mit Steuergeldern bezahlt
 

Zutritt nur für Schwarze: Schwimmbad-Skandal in Berlin

Ein temporär installiertes Schwimmbad der mit Steuergeldern subventionierten Theaters Volksbühne in Berlin-Mitte sperrt alle aus, die keine schwarze Hautfarbe haben.
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BERLIN. Das seit vergangenen Freitag eröffnete „Volksbad“ vor der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz in Berlin-Mitte lässt an diesem Freitag von 12 bis 18 Uhr nur Schwarze baden. Unter dem Datum 14. August hieß es auf der Seite des subventionierten Theaters: „In diesem Zeitraum ist das Volksbad exklusiv für schwarze Communitys geöffnet.“

Es bleiben damit nur zwei Stunden für alle anderen. Denn das nur für diesen Sommer und mit 300.000 Euro aufgebaute Becken ist von 12 bis 20 Uhr geöffnet. In der Ankündigung für die Aktion hieß es weiter: „Wir bitten diese kollektive Selbstbezeichnung und die damit verbundenen Räume zu respektieren.“

Der Eintritt ist grundsätzlich frei. Tickets und Zeitfenster werden über die Volksbühne vergeben. Die Anmeldung für Freitag erfolgt aber ausschließlich über den Schwarzen-Lobbyverein „Each One Teach One“.

Das löste Irritationen aus, denn in der Ankündigung hieß es, das „Volksbad“ sei „offen für alle, die sich im heißer werdenden Berliner Sommer nach Abkühlung sehnen“. Kommen könne jeder, „gratis und ohne Ausweispflicht“. Die gilt inzwischen wegen zahlreicher Krawalle von vorwiegend Migranten in den öffentlichen Bädern der Hauptstadt und soll diese sicherer machen (JF berichtete).

Schwarze jubeln: „Schwimmbad ganz für uns allein!“

Als die Nachfragen an die Volksbühne, was das solle, immer mehr wurden, korrigierte das Theater die Programmankündigung, ohne von der Aussperrung von Nicht-Schwarzen abzurücken. Nun heißt es für den Freitag: „Das Volksbad ist heute für Each One Teach One (EOTO) e. V. reserviert.“ Doch dieser ist eine reine schwarze Interessenorganisation.


EOTO setzt sich laut Selbstbeschreibung für die „Begegnung für Menschen afrikanischer Herkunft“ ein und bietet Veranstaltungen speziell für Schwarze an. Der Verein schreibt nun auf seiner Seite unter „Ausflug im Sommerbad“: „Am 14.08.2026 haben wir ein Open-Air-Schwimmbad ganz für uns allein!“

Das „Volksbad“ soll noch bis Oktober auf dem Rosa-Luxemburg-Platz direkt vor der Volksbühne bleiben. Danach wird es wieder abgebaut. (fh)

Das seit fünf Tagen eröffnete „Volksbad“ vor der Volksbühne in Berlin. Foto: picture alliance / Volodymyr Sindieiev
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