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„Fridays for Future“: Luisa Neubauer fordert „Hitzegipfel“ von Merz

„Fridays for Future“: Luisa Neubauer fordert „Hitzegipfel“ von Merz

„Fridays for Future“: Luisa Neubauer fordert „Hitzegipfel“ von Merz

„Fridays for Future“-Sprecherin Luisa Neubauer : Dass Bundeskanzler Friedrich Merz nichts zu den angeblichen Hitzetoten sagt, beschämt sie. Foto: picture alliance/dpa | Britta Pedersen
„Fridays for Future“-Sprecherin Luisa Neubauer : Dass Bundeskanzler Friedrich Merz nichts zu den angeblichen Hitzetoten sagt, beschämt sie. Foto: picture alliance/dpa | Britta Pedersen
„Fridays for Future“-Sprecherin Luisa Neubauer : Dass Bundeskanzler Friedrich Merz nichts zu den angeblichen Hitzetoten sagt, beschämt sie. Foto: picture alliance/dpa | Britta Pedersen
„Fridays for Future“
 

Luisa Neubauer fordert „Hitzegipfel“ von Merz

Weil 12.000 Menschen an Hitze gestorben sein sollen, fordert Klima-Ikone Luisa Neubauer, dass die Bundesregierung „Himmel und Hölle“ in Bewegung setzt. Doch in den meisten Fällen spielten andere Faktoren eine Rolle.
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BERLIN. Die deutsche „Fridays for Future“-Sprecherin Luisa Neubauer hat von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) die Einberufung eines „Hitzegipfels“ gefordert. Dass ihm „fast 12.000 Hitzetote kein einziges Wort wert“ seien, beschäme sie, sagte sie während einer Demonstration vor dem Bundeskanzleramt in Berlin am Donnerstag. Hätte ein anderes Ereignis so viele Leben gefordert, wären demnach „Himmel und Hölle in Bewegung“ gesetzt worden. Darauf würden „Sondersitzungen nach Sondersitzungen nach Sondersitzungen“ folgen.

Der Forderung von „Fridays for Future“ schlossen sich insgesamt 35 weitere Organisationen an. Dazu gehören unter anderem die Grünen, die Arbeiterwohlfahrt, der Bund für Umwelt und Naturschutz, Greenpeace und der Deutsche Mieterbund. Der sogenannte Hitzegipfel soll demnach Vertreter aus Bereichen wie Bevölkerungsschutz, Gesundheitswesen, Landwirtschaft und Klimawissenschaft miteinbeziehen. Damit könne die Regierung auf „eine herausragende Gefährdung unseres Landes“ reagieren.

Wegen Hitze fordert auch Karl Lauterbach einen Klimanotstand

Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts seien im bisherigen Sommer rund 11.900 Menschen im Zusammenhang mit hohen Temperaturen gestorben. Mehr als die Hälfte der Todesfälle, gut 6.000, entfällt auf Senioren im Alter von über 85 Jahren. Dagegen sind nur 1.100 Tote jünger als 65 Jahre. In den meisten Fällen haben nach Angaben des Instituts Vorerkrankungen dazu geführt.

Mit Blick auf die Todesfälle hatte die von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) eingesetzte „Paneuropäische Kommission Klima und Gesundheit“ einen Klimanotstand gefordert (JF berichtete). „Das gesamte Überleben der Menschheit und die Bewohnbarkeit unseres Planeten hängt davon ab, ob wir den Klimawandel bewältigen“, mahnte Ex-Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD), der dem Gremium angehört. (kuk)

„Fridays for Future“-Sprecherin Luisa Neubauer : Dass Bundeskanzler Friedrich Merz nichts zu den angeblichen Hitzetoten sagt, beschämt sie. Foto: picture alliance/dpa | Britta Pedersen
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