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Detaillierte Zahlen: Wer wählt eigentlich noch CDU/CSU und SPD?

Detaillierte Zahlen: Wer wählt eigentlich noch CDU/CSU und SPD?

Detaillierte Zahlen: Wer wählt eigentlich noch CDU/CSU und SPD?

CDU-Anhänger feiern ihren Vorsitzenden Friedrich Merz kurz vor der Bundestagswahl 2025.
CDU-Anhänger feiern ihren Vorsitzenden Friedrich Merz kurz vor der Bundestagswahl 2025.
CDU-Anhänger feiern ihren Vorsitzenden Friedrich Merz kurz vor der Bundestagswahl 2025. Foto: picture alliance/dpa | Christoph Reichwein
Detaillierte Zahlen
 

Wer wählt eigentlich noch CDU/CSU und SPD?

Gemeinsam kommen Union und SPD in allen aktuellen Umfragen auf 33 Prozent. Doch der Wert wäre noch deutlich niedriger, wenn der Rückhalt in einer bestimmten Altersgruppe nicht so hoch wäre. Das zeigt eine neue Erhebung.
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BERLIN. Laut der aktuellen, übereinstimmenden Umfragen von Infratest dimap, Ipsos, Forsa und Insa liegt die CDU/CSU derzeit bei 21 Prozent, und die SPD kommt auf zwölf Prozent. Ein Drittel der Deutschen wollen die einstigen Volksparteien, die derzeit die Bundesregierung stellen, wählen.

Dass die Erhebungen überhaupt noch diese Höhe erreichen, haben sie der Altersgruppe der über 70-Jährigen zu verdanken. Denn dort erreicht die Union 30 Prozent, und die SPD kommt auf 17 Prozent. Es sind die mit Abstand höchsten Werte für beide Parteien. Das ergibt eine Auswertung von Insa.

Wahlabsicht nach Altersgruppen: CDU/CSU und SPD sind beliebt bei Rentnern.
Wahlabsicht nach Altersgruppen: CDU/CSU, Grüne und SPD sind beliebt bei Rentnern. Grafik: Insa

Direkt dahinter folgt die Gruppe der 60- bis 69-Jährigen. Es ist die einzige, in der CDU und CSU ihr Umfrageergebnis erreichen: 21 Prozent. Die Sozialdemokraten kommen hier auf überdurchschnittliche 14,5 Prozent.

Am schwächsten ist die CDU/CSU bei den Jüngsten

In allen anderen Altersgruppen liegen die Koalitionspartner darunter. Bei den 18 bis 29 Jahre alten Wählern erreicht die Union 16 Prozent, bei den 30- bis 39-Jährigen und den bis 40- bis 49-Jährigen jeweils 19 und bei den 50- bis 59-Jährigen 18,5 Prozent. Die SPD ist bei Jüngeren ebenfalls überall unterrepräsentiert. Am dramatischsten ist der Absturz bei den 30- bis 39-Jährigen. Hier kommt sie gerade noch auf 7,5 Prozent.

Auch die Grünen haben mit 20 Prozent ihre Hochburg bei den über 70-Jährigen und sind hier sogar stärker als die Sozialdemokraten. Gemeinsam kommt Schwarz-Rot-Grün hier auf 67 Prozent. Die FDP übertrifft hier mit sechs Prozent ebenfalls ihr Durchschnittsergebnis von fünf Prozent.

Bei der AfD (insgesamt 28 Prozent) ist die Verteilung anders. Sie ist in allen sechse Altersgruppen mit Ausnahme der über 70-Jährigen stärkste Kraft und wird am meisten von den arbeitenden Generationen der 30 bis 59 Jahre alten Wähler unterstützt. In diesen drei Altersgruppen liegt sie durchgängig bei mehr als 31 Prozent. Am meisten Rückhalt erhält sie von den 40- bis 49-Jährigen (36,5 Prozent). Die in den Umfragen mit Abstand stärkste Partei kommt bei den über 70-Jährigen mit 16,5 Prozent jedoch nur auf Platz vier.

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Die Linke (insgesamt 11 Prozent) ist die jüngste Partei. Ihre meisten Wähler findet sie bei den 18- bis 29-Jährigenn (21 Prozent). Am schwächsten ist sie bei den über 70 Jahre alten Deutschen mit 6,5 Prozent – dort, wo die meisten Union, SPD und Grüne wählen. (fh)

CDU-Anhänger feiern ihren Vorsitzenden Friedrich Merz kurz vor der Bundestagswahl 2025. Foto: picture alliance/dpa | Christoph Reichwein
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