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Nato-Gipfel: Trump will Handel mit Spanien aussetzen und nennt Iran-Führung „Abschaum“

Nato-Gipfel: Trump will Handel mit Spanien aussetzen und nennt Iran-Führung „Abschaum“

Nato-Gipfel: Trump will Handel mit Spanien aussetzen und nennt Iran-Führung „Abschaum“

US-Präsident Donald Trump in Ankara: „Ich will mit Spanien nichts zu tun haben.“ (Themenbild)
US-Präsident Donald Trump in Ankara: „Ich will mit Spanien nichts zu tun haben.“ (Themenbild)
US-Präsident Donald Trump in Ankara: „Ich will mit Spanien nichts zu tun haben.“ Foto: picture alliance / Hans Lucas | Altan Gocher
Nato-Gipfel
 

Trump will Handel mit Spanien aussetzen und nennt Iran-Führung „Abschaum“

Weil sich das Land nicht ausreichend an der Nato beteilige, verordnet US-Präsident Trump einen vollständigen Handelsstop gegen Spanien. Die Iranische Führung bezeichnet er als „Abschaum“, „Lügner“ und „Betrüger“.
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ANKARA. US-Präsident Donald Trump hat nach der Fortsetzung der Kriegshandlungen im Iran (JF berichtete) einen vollständigen Handelsstop mit Spanien verordnet. „Ich will mit Spanien nichts zu tun haben“, sagte er während des Nato-Gipfels in Ankara am Mittwoch. Das Land sei ein „schrecklicher Partner“ im Bündnis, der sich dort weder einbringe noch dafür zahle. „Es ist ein hoffnungsloser Fall.“

Zudem äußerte sich Trump zum Ende der Waffenruhe mit dem Iran. „Ich will sie nicht länger dulden. Sie sind Abschaum“, betonte er mit Blick auf die Führung in Teheran. Sie bestünde aus „Lügnern“, „Betrügern“ und „kranken Menschen“. Es sei „Zeitverschwendung“, mit ihnen weiter zu reden. „Wir haben diese gefährlichen Menschen in der vergangenen Nacht sehr kraftvoll angegriffen.“ Seinen Bündnispartnern warf der US-Präsident vor, im Krieg gegen den Iran nicht geholfen zu haben. „Ich bin sehr verärgert über die Nato.“

Spanien kritisierte von Beginn an den Irankrieg

Vergangene Nacht hatten US-Truppen rund 80 Luftangriffe auf den Iran ausgeführt. Nach eigenen Angaben reagierte Washington damit auf iranische Attacken gegen drei Handelsschiffe in der Straße von Hormus. Das US-Militär habe demnach Luftabwehrssysteme, Schiffsabwehrraketen sowie mehr als 60 Boote der Revolutionsgarden getroffen. Der Angriff erfolgte wenige Stunden vor der geplanten Beerdigung des im Februar getöteten iranischen Diktators, Ajatollah Ali Chamenei.

Spanien hatte von Beginn an den Irankrieg kritisiert. Die sozialistische Regierung des Ministerpräsidenten Pedro Sánchez verbot den US-Truppen, ihre Stützpunkte auf der Iberischen Halbinsel für die Angriffe zu beanspruchen. Zudem will sie die Verteidigungsausgaben entgegen Trumps Forderungen nicht auf fünf Prozent des Bruttoinlandsproduktes erhöhen, sondern sie weiter bei zwei Prozent belassen. Zu den weiteren Streitpunkten gehören die propalästinensische Haltung Madrids sowie die Verurteilung des US-Militäreinsatzes in Venezuela.

Da die EU für sämtliche Außenhandelsangelegenheiten ihrer Mitgliedsstaaten zuständig ist, gilt ein Handelsstop gegen Spanien als nicht umsetzbar. (kuk)

US-Präsident Donald Trump in Ankara: „Ich will mit Spanien nichts zu tun haben.“ Foto: picture alliance / Hans Lucas | Altan Gocher
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