BERLIN. Die Bundesanwaltschaft hat in mehreren Bundesländern Hausdurchsuchungen bei mutmaßlichen Anhängern des Islamischen Staats (IS) durchführen lassen. „Es besteht der Verdacht, dass die Beschuldigten als Mitglieder der ausländischen terroristischen Vereinigung IS nach Deutschland eingereist sind, um sich in Deutschland und Europa mit weiteren IS-Anhängern zu vernetzen und Gelder für die Vereinigung zu beschaffen“, heißt es in einer Mitteilung des Generalbundesanwalts vom Dienstag.
Es wurden Räumlichkeiten im baden-württembergischen Filderstadt, im brandenburgischen Potsdam und im hessischen Landkreis Limburg-Weilburg durchsucht.
Die Durchsuchungen dienten laut der Behörde dazu, Verdachtsmomente aufzuklären. Gegen die Beschuldigten wird wegen Mitgliedschaft in einer ausländischen terroristischen Vereinigung ermittelt. „Festnahmen sind nicht erfolgt“, teilte die Bundesanwaltschaft mit.
Mutmaßlichen IS-Anhänger drohen jahrelange Haft
Sofern sich die Verdachte bestätigen, droht den mutmaßlichen IS-Anhängern laut Strafgesetzbuch eine „Freiheitsstrafe von einem Jahr bis zu zehn Jahren“.

Zudem ließ die Bundesanwaltschaft weitere Räumlichkeiten von elf „nichttatverdächtigen Personen in Bayern (Hof), Berlin, Brandenburg (Potsdam und Ostprignitz-Ruppin), Hessen (Limburg-Weilburg, Wetteraukreis), Nordrhein-Westfalen (Dortmund) und Schleswig-Holstein (Kreis Stormarn)“ durchsuchen. (mas)






