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„Meet the Press“: Dann steht Trump mitten im Interview auf und geht

„Meet the Press“: Dann steht Trump mitten im Interview auf und geht

„Meet the Press“: Dann steht Trump mitten im Interview auf und geht

Bei einer Frage nach Beweisen für seine Behauptungen platzt Trump der Kragen. Foto: IMAGO / ZUMA Press Wire
Bei einer Frage nach Beweisen für seine Behauptungen platzt Trump der Kragen. Foto: IMAGO / ZUMA Press Wire
Bei einer Frage nach Beweisen für seine Behauptungen platzt Trump der Kragen. Foto: IMAGO / ZUMA Press Wire
„Meet the Press“
 

Dann steht Trump mitten im Interview auf und geht

Donald Trump wirft den Demokraten erneut Wahlbetrug vor. Als NBC-Moderatorin Kristen Welker Belege verlangt, beschimpft der US-Präsident sie als dumm und beendet das Interview.
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WASHINGTON. US-Präsident Donald Trump hat ein Interview mit dem Sender NBC nach einem heftigen Streit über seine Wahlbetrugsvorwürfe abgebrochen. In der Sendung „Meet the Press“ unterstellte er sowohl bei der Präsidentschaftswahl 2020 als auch bei aktuellen Vorwahlen in Kalifornien Manipulationen. Als Moderatorin Kristen Welker nach Belegen fragte, beendete der US-Präsident das Gespräch.

Das Interview war in einer Scheune im US-Bundesstaat Wisconsin aufgezeichnet und am Sonntag ausgestrahlt worden. Zuvor war es nach Angaben von NBC wegen technischer Probleme und Regengeräuschen auf dem Metalldach mehrfach unterbrochen worden.

Zunächst ging es in dem Gespräch unter anderem um den Krieg gegen den Iran. Trump verteidigte das amerikanische Vorgehen und wies den Vorwurf zurück, damit sein Wahlversprechen gebrochen zu haben, keine neuen Kriege zu beginnen. Die Vereinigten Staaten müssten verhindern, dass Iran an Atomwaffen gelange, sagte er. Es handele sich nicht um einen „endlosen Krieg“.

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Trump nennt Moderatorin „korrupt oder dumm“

Später sprach Welker ihn auf einen inzwischen fallengelassenen Plan an, einen 1,8 Milliarden Dollar schweren Fonds zur Entschädigung angeblich politisch verfolgter Personen einzurichten. Kritiker hatten gewarnt, davon könnten auch Personen profitieren, die wegen des Sturms auf das Kapitol am 6. Januar 2021 strafrechtlich verfolgt wurden.

Der Streit eskalierte, als der Präsident seine Behauptung wiederholte, die Wahl 2020 sei manipuliert worden. Zudem verwies er auf Kalifornien, wo Stimmen für Vorwahlen noch ausgezählt werden. Trump sagte, dort werde „betrogen“. Auf die Frage Welkers, ob er Beweise dafür habe, antwortete er: „Alles, was ich tun muss, ist hinsehen und zuhören.“ Als Welker entgegnete, das sei kein Beweis, warf Trump ihr vor, „korrupt“ zu sein.

Welker widersprach und sagte, sie sei nicht korrupt. Trump antwortete darauf: „Sie sind entweder korrupt oder dumm.“ Kurz darauf brach er das Interview ab. „Lassen wir es gut sein, ich habe genug“, sagte der Präsident. Danach wandte er sich an Mitarbeiter hinter der Kamera und verließ den Drehort.

Nach der Ausstrahlung erklärte Welker, sie habe später erneut mit Trump gesprochen. Beide hätten die schwierigen Umstände des Interviews wegen des Regens eingeräumt. Trump habe einem weiteren Gespräch mit „Meet the Press“ bereits zugesagt. (rr)

Bei einer Frage nach Beweisen für seine Behauptungen platzt Trump der Kragen. Foto: IMAGO / ZUMA Press Wire
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