MÜNCHEN. Der Sprecher des christlichen Kinder- und Jugendhilfswerks Arche, Wolfgang Büscher, hat vor einer Islamisierung in Schulen gewarnt. „Der Druck, den der politische Islam über Kinder muslimischen Glaubens an unseren Schulen auf Mitschüler ausübt, wird immer größer“, sagte er am Montag gegenüber dem Focus. „Wenn die Politik jetzt nicht einschreitet, könnten wir das in ein paar Jahren bitter bereuen.“
Die Gesellschaft müsse verstehen, dass die Gefahr nicht vom Links- oder Rechtsextremismus ausgehe. „Der Extremismus des politischen Islams könnte sich in ein paar Jahren zu einem viel größeren Problem entwickeln, sollte jetzt nicht gegengesteuert werden“, betonte Büscher.
Besonders an Schulen mit einem hohen Ausländeranteil sei die Gefahr am größten. „Unser Personal an den Arche-Einrichtungen berichtet mir immer öfter, dass Schüler, die sich nicht an strenge Lebensweisen des politischen Islams halten, ausgegrenzt, bedrängt, eingeschüchtert und zum Teil sogar dazu gedrängt werden, zum Islam zu konvertieren, soweit sie einer anderen Glaubensrichtung angehören.“
Moslems bedrohen deutsche Kinder
Der 56jährige betonte, dass nicht die deutschen Kinder die ausländischen bedrohten, sondern umgekehrt. Die Eltern oder Großeltern der Täter kämen vor allem „aus Palästina, dem Gaza-Streifen, Syrien, dem Irak und dem Westjordanland“.
Die islamischen Kinder würden jeden bedrohen, der nicht in ihr Weltbild passe. Darunter fallen christliche und jüdische Kinder, aber auch Moslems, die die Regeln des Islams nicht streng genug einhalten.
Dass ihm selbst aus der Kirche dazu geraten werde, derartige Aussagen nicht auszusprechen, sei ihm egal. „Die Deutschen tun sich einfach schwer damit, große Probleme offen anzusprechen.“
Muslimische Schüler sollen auf mehr Schulen verteilt werden
Zudem kritisierte der Arche-Sprecher die Berliner Bildungssenatorin Katharina Günther-Wünsch (CDU). Sie gab 2024 die Studie „Berliner Gewalt- und Konfliktbarometer“ in Auftrag, bei der Schüler zu ihren Erfahrungen mit religiöser Bedrohung befragt werden. Die Befragung müsse sich auf Brennpunktschulen konzentrieren. Durch das Ergebnis der Befragung werde sich laut dem 56jährigen ohnehin nichts ändern, „da niemand den Mut dazu hat noch das nötige Geld dafür ausgeben wird, um Dinge zu ändern“.
Stattdessen sollen muslimische Schüler aus Brennpunktschulen auf andere Schulen mit weniger Ausländern verteilt werden, schlug Büscher vor. Die Kosten für den längeren Schulweg sollen durch Steuergeld finanziert werden.
Arche warnt schon länger vor Islamisierung
Nicht nur der Sprecher, sondern auch der Arche-Gründer Bernd Siggelkow warnte bereits in der Vergangenheit mehrfach vor der Entwicklung in den Schulen. Der 62jährige ist seit 2024 CDU-Mitglied und kandidiert für die Berliner Abgeordnetenhauswahl 2026.
In einem Interview mit der JUNGEN FREIHEIT kritisierte er den Einfluss der sozialen Medien. „Hinzu kommen mitunter Eltern, die ihnen beibringen, Deutsche und Juden, das sind Feinde! Es ist nahezu unvermeidlich, dass sich dann bei den Kindern auch Feindbilder festsetzen.“ (mas)




