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Insa-Meinungstrend: Deutsche besorgt um Wirtschaft und Meinungsfreiheit – AfD vor Union

Insa-Meinungstrend: Deutsche besorgt um Wirtschaft und Meinungsfreiheit – AfD vor Union

Insa-Meinungstrend: Deutsche besorgt um Wirtschaft und Meinungsfreiheit – AfD vor Union

Eingang einer geschlossenen Bäckerei mit gemalter Brezel an der Wand. Symbolbild für wirtschaftliche Unsicherheit und pessimistische Stimmung in Umfragen zur Lage in Deutschland. Eingang mit Brezel zu einer geschlossenen Bäckerei: Mehrheit der Deutschen besorgt über wirtschaftlichen Niedergang. Foto: picture alliance / CHROMORANGE | Martin Schroeder
Eingang einer geschlossenen Bäckerei mit gemalter Brezel an der Wand. Symbolbild für wirtschaftliche Unsicherheit und pessimistische Stimmung in Umfragen zur Lage in Deutschland. Eingang mit Brezel zu einer geschlossenen Bäckerei: Mehrheit der Deutschen besorgt über wirtschaftlichen Niedergang. Foto: picture alliance / CHROMORANGE | Martin Schroeder
Eingang mit Brezel zu einer geschlossenen Bäckerei: Mehrheit der Deutschen besorgt über wirtschaftlichen Niedergang. Foto: picture alliance / CHROMORANGE | Martin Schroeder
Insa-Meinungstrend
 

Deutsche besorgt um Wirtschaft und Meinungsfreiheit – AfD vor Union

Eine Mehrheit der Deutschen sieht die wirtschaftliche Entwicklung des Landes im Abstieg. Sorgen um Meinungsfreiheit und Migration sind weit verbreitet und spalten die politischen Lager. Die sortieren sich jedoch bei der Sonntagsfrage wieder eindeutig.
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BERLIN. Die Mehrheit der Deutschen blickt pessimistisch auf die wirtschaftliche Lage im Land. Insgesamt 65 Prozent der Befragten einer neuen Insa-Umfrage stimmen der Aussage zu, die deutsche Wirtschaft erlebe derzeit einen deutlichen Abstieg. 21 Prozent widersprechen, der übrige Anteil entfällt auf Unentschlossene.

Über nahezu alle Parteianhängerschaften hinweg überwiegt diese Einschätzung. Besonders hoch ist die Zustimmung bei Anhängern des BSW mit 86 Prozent sowie der AfD und den Sonstigen mit jeweils 82 Prozent. Auch bei CDU/CSU-Wählern teilen 59 Prozent diese Ansicht. Selbst bei Grünen und Sozialdemokraten sieht jeweils rund die Hälfte einen wirtschaftlichen Abstieg.

Grüne sorgen sich nicht um Meinungsfreiheit

Auch bei der Meinungsfreiheit überwiegt die Skepsis. Insgesamt äußern 56 Prozent große Sorgen um die Meinungsfreiheit in Deutschland, 33 Prozent widersprechen. Auffällig sind regionale Unterschiede: Im Osten stimmen 63 Prozent zu, im Westen 54 Prozent.

Nach Parteipräferenz zeigen sich deutliche Differenzen. Unter AfD-Anhängern sorgen sich 82 Prozent um die Meinungsfreiheit, bei Wählern des BSW 61 Prozent. Bei CDU/CSU-Anhängern halten sich Zustimmung und Ablehnung mit jeweils 46 Prozent die Waage. Mehrheitlich keine Sorgen äußern hingegen Anhänger der Grünen und der FDP.

Mehrheit sieht in Migration größtes Problem

Beim Thema Migration zeigt sich ein besonders polarisiertes Bild. Insgesamt stimmen 50 Prozent der Aussage zu, Migration sei das größte Problem Deutschlands, 38 Prozent lehnen dies ab. Vor allem bei Anhängern der AfD ist die Einschätzung eindeutig, dort sehen 83 Prozent Migration als größtes Problem. Bei Unions-Wählern liegt die Zustimmung bei 50 Prozent, beim BSW bei 58 Prozent. Deutlich anders fällt das Bild bei Grünen und Linkspartei aus, wo jeweils rund zwei Drittel widersprechen.

Beim Klimawandel besteht hingegen eine vergleichsweise breite Übereinstimmung. Insgesamt halten 59 Prozent der Befragten den Klimawandel für hauptsächlich menschengemacht, 25 Prozent widersprechen. Eine Ausnahme bildet die AfD, bei deren Anhängern mehr Widerspruch als Zustimmung verzeichnet wird.

AfD liegt weiter vor Unionsparteien

In der Sonntagsfrage liegt die AfD mit 26 Prozent knapp vor der Union, die 25 Prozent erreicht und leicht zulegt. Die Sozialdemokraten kommen auf 14 Prozent und verlieren leicht, die Grünen verharren bei zwölf Prozent. Die Linkspartei verbessert sich auf 10,5 Prozent. BSW und FDP liegen mit jeweils vier Prozent weiter unter der Fünfprozenthürde, die Sonstigen erreichen 4,5 Prozent.

Ein Blick auf das Wählerpotential zeigt deutliche Unterschiede. Die Union verfügt laut Insa über ein maximales Potential von 41 Prozent, die Sozialdemokraten über 39 Prozent. Die AfD kommt hier auf 33 Prozent, weist aber mit 20 Prozent den höchsten Anteil sogenannter sicherer Stimmen auf. Bei der Union liegt dieser Wert bei 18 Prozent, SPD, Grüne und Linkspartei folgen mit deutlichem Abstand.

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Mehr Informationen

Der Insa-Meinungstrend wurde zwischen dem 16. und 19. Januar 2026 erhoben. Befragt wurden 2.004 Personen, die maximale Fehlertoleranz beträgt 2,5 Prozentpunkte. (sv)

Eingang mit Brezel zu einer geschlossenen Bäckerei: Mehrheit der Deutschen besorgt über wirtschaftlichen Niedergang. Foto: picture alliance / CHROMORANGE | Martin Schroeder
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