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Demonstration verboten: Linksextremisten kündigen Gewalt gegen FPÖ-Gäste an

Demonstration verboten: Linksextremisten kündigen Gewalt gegen FPÖ-Gäste an

Demonstration verboten: Linksextremisten kündigen Gewalt gegen FPÖ-Gäste an

Linksradikale in Wien (2014)
Linksradikale in Wien (2014)
Linksradikale in Wien (2014): Angriffe auf Ball-Besucher Foto: picture alliance/APA/picturedesk.com
Demonstration verboten
 

Linksextremisten kündigen Gewalt gegen FPÖ-Gäste an

Linksextremisten haben Gewalt gegen Gäste des von der FPÖ ausgerichteten Wiener Akademikerballs angekündigt. „Lassen Sie sich das gesagt sein, wir werden sie nicht mit Samthandschuhen anfassen“, sagte ein Sprecher des linksradikalen Bündnisses NOWKR. Die Demonstration zu, der das Bündnis aufruft, trägt dabei das Motto: „Für ein Ende der Gewalt.“ Die Polizei verbot die Demonstrationen.
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WIEN. Linksextremisten haben Gewalt gegen Gäste des von der FPÖ ausgerichteten Wiener Akademikerballs angekündigt. „Lassen Sie sich das gesagt sein, wir werden sie nicht mit Samthandschuhen anfassen“, sagte ein Sprecher des linksradikalen Bündnisses NOWKR. Sie würden alles versuchen, um Teilnehmer am Besuch des Balls zu hindern, der am Freitag stattfindet.

Die Demonstration, zu der das Bündnis aufruft, trägt dabei das Motto: „Für ein Ende der Gewalt.“ Einen Aufruf zum gewaltfreien Protest lehnt das Bündnis offen ab und kündigt statt dessen „verschiedene Aktionsformen“ an, um die FPÖ-Gäste anzugreifen. Auf ihrer Internetseite fordert die Gruppierung die Durchsetzung des Kommunismus in Österreich.

Die Wiener Polizei reagierte am Mittwoch auf die Gewaltdrohungen und untersagte die Demonstrationen gegen den WKR-Ball.

FPÖ fordert hartes Durchgreifen

In den vergangenen Jahren gab es bei Angriffen auf Gäste der FPÖ und Polizisten stets zahlreiche Verletzte. Auch Linksextremisten aus Deutschland beteiligten sich an den Krawallen. Die FPÖ forderte nun ein hartes Durchgreifen der von SPÖ und Grünen regierten Stadt.

„Linksextremistische Demonstrationen, die vorprogrammiert auf Gewaltexzesse und Verwüstung hinauslaufen, müssen untersagt werden. Sollten sich Chaoten trotzdem irgendwo sammeln und Randale machen, darf die Exekutive kein Pardon kennen“, sagte der Generalsekretär der FPÖ in Wien, Hans-Jörg Jenewein.

Er verglich die gewalttätigen Gegendemonstranten dabei auch mit islamistischen Terroristen: „Gerade in Zeiten wie diesen dürfen wir der Intoleranz, egal ob politisch oder religiös motiviert, keinen Millimeter Raum geben. Sie ist die Ursache für Blut, Zerstörung und Tränen von Syrien über Paris bis Wien“, betonte Jenewein. (ho)

Linksradikale in Wien (2014): Angriffe auf Ball-Besucher Foto: picture alliance/APA/picturedesk.com
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