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Anja Arndt, AfD

Fünf Länder betroffen: Das neue Corona? Hantavirus breitet sich aus

Fünf Länder betroffen: Das neue Corona? Hantavirus breitet sich aus

Fünf Länder betroffen: Das neue Corona? Hantavirus breitet sich aus

Auf dem Kreuzfahrtschiff „Hondius“ ist das Hantavirus ausgebrochen. Nun wird Angst vor einer neuen Pandemie geschürt.
Auf dem Kreuzfahrtschiff „Hondius“ ist das Hantavirus ausgebrochen. Nun wird Angst vor einer neuen Pandemie geschürt.
Auf dem Kreuzfahrtschiff „Hondius“ ist das Hantavirus ausgebrochen. Nun wird Angst vor einer neuen Pandemie geschürt. Fotos: picture alliance (2) / AP | Misper Apawu & Hans Lucas | Joao Luiz Bulcao
Fünf Länder betroffen
 

Das neue Corona? Hantavirus breitet sich aus

Das auf einem Kreuzfahrtschiff auf der Südhalbkugel ausgebrochene Hantavirus hat nun mehrere Länder erreicht – darunter auch Frankreich und die Niederlande. Panikmache? Was kommt auf uns zu?
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BERLIN. Ein Franzose hat sich offenbar mit dem Hantavirus angesteckt, nachdem er in einem Flugzeug gesessen hat, das eine Patientin an Bord hatte, die später verstarb. Auch Israel hat nun den „Patienten Null“ gemeldet. Nach dem Ausbruch auf dem Kreuzfahrtschiff „Hondius“ breitet sich das Virus global aus.

Auch in Singapur, Südafrika, und den Niederlanden wurde das Hantavirus nachgewiesen bzw. werden Menschen, die Symptome zeigen, darauf getestet. Bisher sind es nur Einzelfälle. Aber in den sozialen Medien wird die Panik geschürt, die Entwicklung könnte zu einer neuen Pandemie führen wie vor sechs Jahren bei Corona.

Bekannt war bisher, dass sich das Virus über den Kot von Nagetieren überträgt. Auf der „Hondius“ soll nun aber offenbar eine seltene Mensch-zu-Mensch-Übertragung stattgefunden haben, was die Sorge vor einer neuen Pandemie erhöht. Es handelt sich bei diesem Virus nach Meldungen der WHO um die „Andes-Variante“, mit der sich Menschen gegenseitig anstecken könnten.

Wodarg glaubt nicht an Hantavirus

Der durch seinen Corona-Protest bekanntgewordene Arzt Wolfgang Wodarg hält das für unwahr: „Eine Mensch-zu-Mensch-Übertragung ist auch in der Literatur nicht geschildert. Da steckt etwas anderes dahinter“, sagte er in einem über die sozialen Medien verbreiteten Interview mit Andreas Peter: „Da will man uns Angst machen.“ Der frühere Sozialdemokrat vermutet hinter der aufkommenden Hysterie Interessen der Pharma-Industrie: „Da will wieder jemand seinen Impfstoff verkaufen.“

Die überzogenen Corona-Maßnahmen mit Kontaktsperren, Lockdowns und Impfschäden haben laut Studien inzwischen zu einem massiven Vertrauensverlust in die Politik geführt (die JF berichtete).

Der möglicherweise am Hantavirus erkrankte französische Staatsbürger befinde sich in Isolation und wird auf das Hantavirus getestet, nachdem er „leichte Symptome“ entwickelt hat, teilte das Gesundheitsministerium mit. Er war nicht auf dem Kreuzfahrtschiff, teilte aber den Flug mit der Niederländerin, die in Johannesburg an der Erkrankung gestorben war.

Die „Hondius“ legte am 20. März im Hafen des argentinischen Ushuaia ab, um die Antarktis anzusteuern. Elf Tage später kehrte sie zurück und startete zum Teil mit denselben Passagieren erneut – diesmal über Südgeorgien, Gough Island und Tristan da Cunha nach St. Helena. An Bord waren 114 Touristen, 61 Besatzungsmitglieder – und offenbar das Hantavirus.

Infektion über Johannesburg-Flug?

Am 6. April erkrankte ein 70jähriger Niederländer auf dem Schiff. Fünf Tage später war er tot. Erst knapp zwei Wochen später erreichte die „Hondius“ St. Helena, wo die Leiche von Bord gebracht wurde. Seine 69jährige Ehefrau war inzwischen auch erkrankt und verließ das Schiff mit 27 anderen Passagieren.

Die Frau wurde von der Insel zur Behandlung ins südafrikanische Johannesburg geflogen. In dem Flugzeug saßen 82 weitere Passagiere, von denen sich offenbar mindestens einer angesteckt hat. Einen Tag später war die Niederländerin tot. Der Flug gilt nun ebenfalls als mögliche Infektionsquelle, die das Virus um die Welt tragen könnte.

Auf dem Kreuzfahrtschiff erkrankten derweil weitere Touristen, darunter eine 78jährige Deutsche aus Passau, die die Hantavirus-Infektion ebenfalls nicht überlebte. Auch Mitglieder der Crew infizierten sich – unter anderem der Schiffsarzt. Ein erkrankter Schweizer wurde in seine Heimat zurückgeflogen und kam dort ins Krankenhaus.
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Durch die aus zahlreichen Ländern kommenden Infizierten könnten sich die „Andes-Variante“ nun weltweit verbreiten, fürchten Journalisten. Angeblich liegt die Todesrate von Erkrankten bei 40 Prozent. Am Sonntagmorgen soll die „Hondius“ von den Kap Verden kommend in Teneriffa anlegen und ihre zum Horrortrip gewordene Kreuzfahrt nach 51 Tagen beenden.

Auf der kanarischen Insel hat man Vorsichtsmaßnahmen getroffen, damit das Virus sich nicht weiterverbreitet. Der Präsident der Kanaren, Fernando Clavijo, wollte die Ankunft des Kreuzfahrtschiffes unbedingt verhindern, aber die spanische Regierung hat ihn überstimmt. Die Passagiere kommen zunächst in Quarantäne. (fh)

Auf dem Kreuzfahrtschiff „Hondius“ ist das Hantavirus ausgebrochen. Nun wird Angst vor einer neuen Pandemie geschürt. Fotos: picture alliance (2) / AP | Misper Apawu & Hans Lucas | Joao Luiz Bulcao
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