WASHINGTON. US-Präsident Donald Trump hat in einem Interview mit „CBS News“ Hoffnungen auf ein schnelles Ende des Kriegs mit dem Iran geweckt. Der US-Sender hatte Trump nach einem Telefoninterview mit den Worten zitiert: „Ich denke, der Krieg ist so gut wie beendet. Sie haben keine Marine, keine Kommunikationssysteme, sie haben keine Luftwaffe.“
Der Krieg verlaufe „weit vor dem Zeitplan“, sagte der amerikanische Präsident demnach. Die Ölpreise fielen, nachdem sie bis zum Montag immer weiter angestiegen waren, daraufhin deutlich. Der Preis für ein Fass der Sorte Brent sackte auf 89,20 US-Dollar ab.
Ölpreis lag zuvor bei 120 Dollar
In der Nacht zu Montag hatte die Angst der Märkte, Öl könnte knapp werden, den Preis auf mehr als 120 Dollar getrieben (die JF berichtete). Nach Trumps Aussagen fiel der Rohölpreis nun sogar tiefer, als er noch am Freitag gestanden hatte.
Auch die US-Börsen beendeten sofort ihre Talfahrt. Der Leitindex Dow Jones drehte am Montag sogar ins Plus und legte um 0,5 Prozent auf 47.740,80 Punkte zu. Eine radikale Wende, nachdem der Wert im frühen Handel noch auf den tiefsten Stand seit Ende November abgesackt war.

Trump hatte auch gesagt, die Raketen des Iran seien fast alle zerstört und iranische Drohnen würden überall abgeschossen. „Wenn man sich das ansieht, haben sie nichts mehr übrig“, betonte der US-Präsident: „Militärisch gesehen haben sie nichts mehr übrig.“ (fh)