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Krise: Drohende Versorgungsengpässe: Fleischindustrie schlägt Alarm

Krise: Drohende Versorgungsengpässe: Fleischindustrie schlägt Alarm

Krise: Drohende Versorgungsengpässe: Fleischindustrie schlägt Alarm

Fleischtheke: Es könnte bald Lücken in den Regalen geben
Fleischtheke: Es könnte bald Lücken in den Regalen geben
Fleischtheke: Es könnte bald Lücken in den Regalen geben Foto: picture alliance / Eibner-Pressefoto | Fleig
Krise
 

Drohende Versorgungsengpässe: Fleischindustrie schlägt Alarm

BERLIN. Die deutsche Fleischindustrie hat vor drohenden Versorgungsengpässen, insbesondere mit Blick auf Schweinefleisch, gewarnt. „In vier, fünf, sechs Monaten haben wir Lücken in den Regalen“, prognostiziert Hubert Kelliger, Leiter Konzern-Vertrieb beim Großschlachter Westfleisch und zugleich Mitglied im Vorstand des Verbands der Fleischwirtschaft laut der Welt.

In der aktuellen Situation reduzierten viele Tierhalter die Zahl ihrer Mastschweine. Andere würden bereits ganz aufgeben. „Das bedeutet zwangsläufig, daß in den kommenden Monaten weniger Ware da sein wird“, merkte Kellinger an.

Für die Konsumenten bedeute das nicht nur mitunter leere Regle, sondern auch eine Kostensteigerung. „Ob das 20, 30 oder 40 Prozent werden, kann man heute nicht beziffern – aber sie werden noch mal deutlich steigen.“

Deutschland ist größter Fleischimporteur Europas

Zudem kritisierte Kellinger die Politik der Ampel-Koalition bei dem Thema. „Die aktuelle Bundesregierung möchte die Tierhaltung am liebsten abschaffen und die Ernährung in Deutschland auf Gemüse und Haferflocken umstellen.“ Rund 90 Prozent der Bevölkerung würden aber nach wie vor Fleisch essen.

Es würden stumpf Parteiprogramme abgearbeitet, die gesellschaftliche Realität sei aber eine andere. Deutschland stehe aktuell an dem Punkt, an dem sich ausrechnen lasse, wann sich das Land nicht länger selbst versorgen könne. Die Bundesrepublik sei schon jetzt der größte Fleischimporteur in Europa. (zit)

Fleischtheke: Es könnte bald Lücken in den Regalen geben Foto: picture alliance / Eibner-Pressefoto | Fleig
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