BERLIN. Die deutschen Exporte sind im Januar stärker als vorausgesagt gesunken. Deutsche Unternehmen verkauften in diesem Monat Waren im Wert von 89,9 Milliarden Euro ins Ausland. Das sind 0,6 Prozent weniger als im Januar 2014 und 2,1 Prozent weniger als im Dezember 2014, berichtet das Statistische Bundesamt.
Das schwache Geschäft ist vor allem auf die Eurozone zurückzuführen. In die EU-Staaten, die auch den Euro als Währung nutzen, exportierte Deutschland 2,8 Prozent weniger als im Januar 2014. Dagegen stiegen die Erlöse aus Exporten in EU-Staaten ohne Euro wie Polen und England im selben Zeitraum um drei Prozent.
Die Importe schrumpften im Januar um 0,3 Prozent. Ökonomen hatten ein Plus von 0,5 Prozent vorausgesagt. Der Außenhandelsüberschuß, also der Saldo zwischen Exporten und Importen, lag mit 19,7 Milliarden Euro eine Milliarde niedriger als erwartet. (rg)



![[M] Ein gelbes Schild mit leichtem Riss und der Aufschrift: "Deutsche Wirtschaft" an einer Wand mit aufgeplatzter Farbe und einem grossen Riss sowie einem Portrait von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) mit Schmollmund als Scherenschnitt. Foto mit Composing als Symbolbild fuer die anhaltend schwaechelnde Wirtschaft in Deutschland und die grosse Aufgabe, diese wieder durch angepasste Rahmenbedingungen zum Laufen zu bringen. Hat Friedrich Merz zu viel versprochen? Wenn die wertschöpfung zusammenbricht](https://assets.jungefreiheit.de/2026/03/558470510.jpg)

