Waldtraut Lewin, Schriftstellerin

Wo möchten Sie am liebsten sein?

Wo’s warm ist. Oder in einem Palazzo in Venedig.

Wofür lassen Sie alles stehen und liegen?

Für ein Konzert mit Rolando Villazon und anschließendem Abendessen mit ihm.

Was bedeutet Heimat für Sie?

Eigentlich bin ich Nomadin. Heimat ist, wo man mich akzeptiert.

Was ist Ihnen wichtig im Leben?

Meine Familie. Mein Schreiben. Mein Hund.

Was haben Ihnen Ihre Eltern mitgegeben?

Unzählige Geschichten und Gedichte, Lieder, Opern, Theaterstücke.

Welches Buch hat Sie nachhaltig beeinflußt?

Viele. Direkt fürs Schreiben William Faulkners „Yoknapatawpha“-Trilogie.

Welche Musik mögen Sie?

Alles vor 1850. Dann eine Weile nichts. Dann Jazz, Rock, Pop etc.

Welches Ereignis ist für die Welt das einschneidendste gewesen?

Die Erfindung der Schrift.

Was möchten Sie verändern?

Viel zu vieles, um es je realisieren zu können.

Woran glauben Sie?

An das Gesetz von der Erhaltung der Energie im Weltall: Nichts geht je wirklich verloren.

Welche Werte sollen wir unseren Kindern weitergeben?

Den Willen zu Toleranz und Freundlichkeit und die unstillbare Neugier.

Welche Bedeutung hat der Tod für Sie?

Noch keine.

Waldtraut Lewin, 71, war von 1961 bis 1977 als Dramaturgin und Regisseurin am Landestheater Halle/Saale und am Volkstheater Rostock. Seit 1977 arbeitet sie freiberuflich als Schriftstellerin und Autorin. Seither veröffentlichte sie mehr als 40 Bücher und 20 Hörspiele. Lewin ist Trägerin des diesjährigen rheinland-pfälzischen Jugendbuchpreises, der ihr für den historischen Jugendroman „Drei Zeichen sind ein Wort“ verliehen wurde.

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