Joachim Kuropka, Universitätsprofessor

Wo möchten Sie am liebsten sein? Mit der ganzen Familie im Urlaub in den Bergen. Wofür lassen Sie alles stehen und liegen? Für ein „starkes“ historisches Buch und für Schmorbraten mit schlesischen Klößen. Was bedeutet Heimat für Sie? Wo das Herz zum Herzen wird. Was ist Ihnen wichtig im Leben? Meine Familie und das Rechte zu tun, gleich und tatkräftig. Was haben Ihnen Ihre Eltern mitgegeben? Gottvertrauen und Selbstvertrauen. Welches Buch hat Sie nachhaltig beeinflußt? Franz Werfel: „Die vierzig Tage des Musa Dagh“. Welche Musik mögen Sie? Die nicht so laut ist. Welches Ereignis ist für die Welt das einschneidendste gewesen? Die Erfindung des Buchdrucks. Was möchten Sie verändern? Schön wäre etwas mehr Bodenhaftung und weniger säkulare Gläubigkeit in den öffentlichen Debatten. Woran glauben Sie? Was ich im katholischen Glaubensbekenntnis bete. Welche Werte sollen wir unseren Kindern weitergeben? Die altbekannten und bewährten: Klugheit, Gerechtigkeit, Tapferkeit, Maß – vereinfacht konkretisiert: Selbst denken, beide Seiten hören und berücksichtigen, Rückgrat zeigen, nicht alles (möglichst noch gleichzeitig) wollen. Welche Bedeutung hat der Tod für Sie? Ende und Anfang: schade, daß es vorbei ist – spannend, was kommt. Prof. Dr. Joachim Kuropka , Jahrgang 1941, studierte Geschichte, Germanistik und Politikwissenschaft. Seit 1982 lehrt er als Professor für Neueste Geschichte an der Universtität in Vechta; Arbeitsschwerpunkte: NS-Zeit, speziell Katholische Kirche und Nationalsozialismus. Besonders widmet er sich Leben und Wirken des Kardinals Clemens August Graf von Galen (JF-Interview 41/05).

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