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Klaus-Peter Willsch: „Ein Tritt in die Kniekehle für Jens Weidmann!“

Nach Ansicht des CDU-Bundestagsabgeordneten Klaus-Peter Willsch gerät Bundesbankpräsident Jens Weidmann zunehmend in Bedrängnis. „Dabei kämpft er lediglich dafür, dem bestehenden Recht wieder Geltung zu verschaffen. Denn die EZB hat Staatsanleihen fragwürdiger Bonität in Höhe von 211 Milliarden Euro auf dem Sekundärmarkt gekauft und finanziert damit rechtswidrig Schuldenstaaten“, schreibt Willsch in einem Gastkommentar in der heute erscheinenden Wochenzeitung JUNGE FREIHEIT.

Daß Vertreter der „traditionellen Weichwährungsländer“ Weidmann für seine Kritik an den Pranger stellten, sei als „währungspolitische Folklore“ noch verständlich. „Empörend“ sei es aber, wenn Weidmann dafür „im eigenen Land“ angegriffen werde. „Daß Jörg Asmussen als zweiter Deutscher im EZB-Rat Weidmann in die Kniekehle tritt, ist bitter. Während die Vertreter der Peripherieländer in der EZB hemmungslos Zinssubventionen oder Staatsanleihekäufe zugunsten ihrer überschuldeten Staaten fordern, reicht Asmussen noch die Hand zur rechtswidrigen Schuldenvergemeinschaftung zu Lasten Deutschlands“, so Willsch.

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