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Vergewaltigungen: „Zur Wahrheit gehört, dass Täter mit Migrationshintergrund überrepräsentiert sind“

Vergewaltigungen: „Zur Wahrheit gehört, dass Täter mit Migrationshintergrund überrepräsentiert sind“

Vergewaltigungen: „Zur Wahrheit gehört, dass Täter mit Migrationshintergrund überrepräsentiert sind“

Täter. Die Vergewaltigungsvorwürfe in der Neuköllner Jugendeinrichtung erinnern an den Rotherham-Komplex (Symbolbild).
Täter. Die Vergewaltigungsvorwürfe in der Neuköllner Jugendeinrichtung erinnern an den Rotherham-Komplex (Symbolbild).
Die Vergewaltigungsvorwürfe in der Neuköllner Jugendeinrichtung erinnern an den Rotherham-Komplex (Symbolbild). Foto: picture alliance/Photoshot
Vergewaltigungen
 

„Zur Wahrheit gehört, dass Täter mit Migrationshintergrund überrepräsentiert sind“

Die Zahl der Vergewaltigungen in Deutschland steigt auf den höchsten Stand seit Jahren. Besonders brisant: Länderstatistiken zeigen seit Langem eine Überrepräsentation nichtdeutscher Tatverdächtiger. Die Bundesregierung will mit härteren Strafen reagieren.
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BERLIN. Die Zahl der Vergewaltigungen in Deutschland hat 2025 den höchsten Stand seit Jahren erreicht. Im vergangenen Jahr wurden bundesweit 13.920 Fälle erfasst. Neun Prozent mehr als 2024. Damit setzt sich der deutliche Aufwärtstrend bei schweren Sexualdelikten fort.

Die neuen Zahlen gehen auf eine Abfrage der Welt am Sonntag unter allen Bundesländern zurück. Erfasst wurden polizeilich ausermittelte Delikte. Sie geben zwar keinen Aufschluss über spätere Verurteilungen, gelten aber als wichtiger Indikator für die Entwicklung schwerer Sexualkriminalität.

Bereits 2018 hatte die Polizei 8.106 Vergewaltigungen registriert. 2024 waren es 12.771 Fälle. Besonders brisant: Nach Einschätzung mehrerer Innenpolitiker und Kriminalexperten sind Täter mit Migrationshintergrund bei diesen Delikten überrepräsentiert. Hessens Innenminister Roman Poseck (CDU) erklärte, zur Wahrheit gehöre, dass sich unter Zugewanderten auch Männer befänden, die „durch ein völlig falsches Rollenverständnis geprägt sind“ und deshalb Selbstbestimmungsrechte von Frauen missachteten.

Täter sollen härter bestraft werden

Auch die Polizei verweist auf eine problematische Entwicklung. Der Präsident des sächsischen Landeskriminalamts, Dirk Lichtenberger, sagte, viele Vergewaltigungen fänden im sozialen Nahraum statt. Zugleich zeigen Länderstatistiken seit Jahren, dass nichtdeutsche Tatverdächtige bei Sexualdelikten überproportional häufig erfasst werden.

Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) kündigte als Reaktion schärfere Strafen an. Künftig sollen insbesondere Gruppenvergewaltigungen, Taten mit K.-o.-Tropfen und Vergewaltigungen mit Schwangerschaftsfolge härter geahndet werden. Ein entsprechender Gesetzentwurf soll zeitnah ins Kabinett eingebracht werden. (rr)

Die Vergewaltigungsvorwürfe in der Neuköllner Jugendeinrichtung erinnern an den Rotherham-Komplex (Symbolbild). Foto: picture alliance/Photoshot
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