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Südsudanese: Hamburger U-Bahn-Mörder war polizeibekannt

Südsudanese: Hamburger U-Bahn-Mörder war polizeibekannt

Südsudanese: Hamburger U-Bahn-Mörder war polizeibekannt

Nach der schrecklichen Tat am U-Bahnhof Wandsbek Markt haben Menschen Blumen als Zeichen der Trauer auf dem Bahnsteig in unmitelbarer Nähe zum Tatort abgelegt Hamburg 30.01.2026 am Freitag morgen starben 2 Personen im Gleisbeet der Hamburger U-Bahn
Nach der schrecklichen Tat am U-Bahnhof Wandsbek Markt haben Menschen Blumen als Zeichen der Trauer auf dem Bahnsteig in unmitelbarer Nähe zum Tatort abgelegt Hamburg 30.01.2026 am Freitag morgen starben 2 Personen im Gleisbeet der Hamburger U-Bahn
Blumen am Tatort: Täter wurde eingeflogen. Foto: picture alliance / ABBfoto | –
Südsudanese
 

Hamburger U-Bahn-Mörder war polizeibekannt

Neue Details zum Hamburger U-Bahnhof-Mörder werden bekannt: Der von der Regierung eingeflogene Südsudanese griff wenige Tage vor der Tat Polizisten an. Doch die setzten ihn gleich wieder auf freien Fuß.
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HAMBURG. Der Südsudanese, der am Donnerstagabend sich und eine 18jährige Passantin durch einen Sprung vor eine U-Bahn tötete (JF berichtete), war bereits mehrfach mit Gewalt in Deutschland aufgefallen. Zuletzt soll er zwei Tage vor der Tat einen Polizisten angegriffen haben, berichtet die Bild-Zeitung. Ariop A. wurde demnach erkennungsdienstlich behandelt, allerdings sofort wieder auf freien Fuß gesetzt.

Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstands und gefährlicher Körperverletzung eingeleitet, berichtet das Blatt weiter. Zudem wurde bekannt, daß der Südsudanese zuletzt in einer Hamburger Asylunterkunft gelebt hatte und über eine gültige Aufenthaltserlaubnis für die Bundesrepublik verfügte. Er war 2024 über ein Aufnahmeprogramm der Bundesländer für Südsudanesen nach Deutschland eingereist. Abschiebungen werden wegen des Bürgerkriegs in dem Land so gut wie nie durchgeführt.

Frau war Zufallsopfer

Der 25jährige Ausländer hatte aus bisher noch nicht bekannten Gründen am Donnerstag abend eine 18jährige Iranerin gepackt und war zusammen mit ihr vor einen einfahrenden Zug gesprungen. Beide starben noch am Tatort. Laut einer Augenzeugin soll der Südsudanese zuvor betrunken über den Bahnsteig gelaufen sein. Laut Polizei kannten sich Täter und Opfer nicht.

Die Iranerin lebte zuletzt in einem Frauenhaus, in dem sie Sicherheit vor häuslicher Gewalt gesucht haben soll. Eine Mordkommission ermittelt nun den genauen Tatablauf. (ho)

Blumen am Tatort: Täter wurde eingeflogen. Foto: picture alliance / ABBfoto | –
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