STADE. Im niedersächsischen Stade sind am Montag mehrere Personen durch Schüsse getötet worden. Gegenüber der JUNGEN FREIHEIT bestätigte die Polizeidirektion Lüneburg fünf Tote sowie mehrere Verletzte. Einem Sprecher zufolge seien zwei Personen festgenommen worden, darunter der mutmaßliche Schütze. Es sollen mindestens zehn bis 15 Schüsse gefallen sein, bei den Opfern soll es sich nach Polizeiangaben ausschließlich um Erwachsene handeln.
„Einen terroristischen Hintergrund können wir ausschließen“, teilte er mit. Ob es sich um einen Amoklauf handle, konnte er hingegen nicht bestätigen. „Die Ermittlungen zu den Hintergründen dauern an.“ Zudem bestätigte die Polizei, dass die Tat in der örtlichen Jugendhilfeeinrichtung geschehen war. Nach mehreren Medieninformationen befindet sich diese in der Dankersstraße, dabei handelt es sich um ein Eltern-Kind-Zentrum.
Italiens Außenminister „besorgt“ über die Tat in Stade
Zur Identität der mutmaßlichen Täter machte die Polizei bisher keine Angaben. Auf Nachfrage des Nachrichtenportals „Nius“ wollte sie nicht sagen, welcher Nationalität die Festgenommenen waren. Es sei irrelevant für die Tat, hieß es. Polizei und Rettungskräfte sind mit einem Großaufgebot vor Ort. Ein Video, das in den Sozialen Medien kursiert, soll den Polizeieinsatz am Tatort zeigen.
Wie der Fernsehsender RTL berichtet, gibt es den Ermittlern zufolge keinen Zusammenhang zur Clankriminalität. Laut „Focus online“ sollen ein Mann und eine Frau haben, in einem Auto zu flüchten. Ein Polizist soll „Anhalten, stehen bleiben“ gerufen haben, das Auto sei jedoch weitergefahren. Der Beamte soll anschließend über den Polizeifunk gehört haben, wie die Polizei „Brustschuss“ und „Kopfschuss“ gerufen und geschossen habe.
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— Allgart (@Allgart2) June 29, 2026
Italiens Außenminister Antonio Tajani drückte seine Anteilnahme aus. „Ich verfolge mit tiefer Besorgnis die Nachrichten aus Stade in Deutschland“, schrieb er auf dem Kurznachrichtendienst X. Ebenso solidarisierte er sich mit seinem deutschen Amtskollegen Johann Wadephul (CDU), den Familien der Opfer und allen, die vor Ort involviert seien. (st/kuk)
Seguo con profonda apprensione le notizie provenienti da Stade, in #Germania. Esprimo la mia più sincera vicinanza all’amico Johann Wadephul @AussenMinDE, alle famiglie delle vittime e a tutte le persone coinvolte in questo tragico episodio.
Sono in corso le verifiche…— Antonio Tajani (@Antonio_Tajani) June 29, 2026

Diese Meldung wird laufend aktualisiert.






