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Niedersachsen: Schüsse und fünf Tote in Stade – Terrortat ausgeschlossen

Niedersachsen: Schüsse und fünf Tote in Stade – Terrortat ausgeschlossen

Niedersachsen: Schüsse und fünf Tote in Stade – Terrortat ausgeschlossen

25.03.2024 - 1. Prozesstag gegen Daniela Klette. Der mutmaßlichen RAF-Terroristin wird versuchter Mord und die Beteiligung an bewaffneten Raubüberfällen vorgeworfen, die vor dem Landgericht Verden im Oberlandesgericht Celle in Niedersachsen verhandelt wird. Im Bild: Vermummte Einsatzkräfte der Polizei sichern das Gerichtsgebäude ab. In Stade kam es zu Gewalt. Foto: Noah Wedel
25.03.2024 - 1. Prozesstag gegen Daniela Klette. Der mutmaßlichen RAF-Terroristin wird versuchter Mord und die Beteiligung an bewaffneten Raubüberfällen vorgeworfen, die vor dem Landgericht Verden im Oberlandesgericht Celle in Niedersachsen verhandelt wird. Im Bild: Vermummte Einsatzkräfte der Polizei sichern das Gerichtsgebäude ab. In Stade kam es zu Gewalt. Foto: Noah Wedel
Vermummte Einsatzkräfte der Polizei: In Stade fallen Schüsse und es kommt zu Toten. Foto: picture alliance / Noah Wedel | Noah Wedel (Symbolbild)
Niedersachsen
 

Schüsse und fünf Tote in Stade – Terrortat ausgeschlossen

In Stade fallen am Montag Schüsse in der Nähe einer Jugendhilfeeinrichtung. Berichte sprechen von bis zu fünf Toten. Ein terroristischer Hintergrund kann laut Polizei ausgeschlossen werden. Was bisher bekannt ist.
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STADE. Im niedersächsischen Stade sind am Montag mehrere Personen durch Schüsse getötet worden. Gegenüber der JUNGEN FREIHEIT bestätigte die Polizeidirektion Lüneburg fünf Tote sowie mehrere Verletzte. Einem Sprecher zufolge seien zwei Personen festgenommen worden, darunter der mutmaßliche Schütze. Es sollen mindestens zehn bis 15 Schüsse gefallen sein, bei den Opfern soll es sich nach Polizeiangaben ausschließlich um Erwachsene handeln.

„Einen terroristischen Hintergrund können wir ausschließen“, teilte er mit. Ob es sich um einen Amoklauf handle, konnte er hingegen nicht bestätigen. „Die Ermittlungen zu den Hintergründen dauern an.“ Zudem bestätigte die Polizei, dass die Tat in der örtlichen Jugendhilfeeinrichtung geschehen war. Nach mehreren Medieninformationen befindet sich diese in der Dankersstraße, dabei handelt es sich um ein Eltern-Kind-Zentrum.

Italiens Außenminister „besorgt“ über die Tat in Stade

Zur Identität der mutmaßlichen Täter machte die Polizei bisher keine Angaben. Auf Nachfrage des Nachrichtenportals „Nius“ wollte sie nicht sagen, welcher Nationalität die Festgenommenen waren. Es sei irrelevant für die Tat, hieß es. Polizei und Rettungskräfte sind mit einem Großaufgebot vor Ort. Ein Video, das in den Sozialen Medien kursiert, soll den Polizeieinsatz am Tatort zeigen.

Wie der Fernsehsender RTL berichtet, gibt es den Ermittlern zufolge keinen Zusammenhang zur Clankriminalität. Laut „Focus online“ sollen ein Mann und eine Frau haben, in einem Auto zu flüchten. Ein Polizist soll „Anhalten, stehen bleiben“ gerufen haben, das Auto sei jedoch weitergefahren. Der Beamte soll anschließend über den Polizeifunk gehört haben, wie die Polizei „Brustschuss“ und „Kopfschuss“ gerufen und geschossen habe.

Italiens Außenminister Antonio Tajani drückte seine Anteilnahme aus. „Ich verfolge mit tiefer Besorgnis die Nachrichten aus Stade in Deutschland“, schrieb er auf dem Kurznachrichtendienst X. Ebenso solidarisierte er sich mit seinem deutschen Amtskollegen Johann Wadephul (CDU), den Familien der Opfer und allen, die vor Ort involviert seien. (st/kuk)

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Diese Meldung wird laufend aktualisiert.

Vermummte Einsatzkräfte der Polizei: In Stade fallen Schüsse und es kommt zu Toten. Foto: picture alliance / Noah Wedel | Noah Wedel (Symbolbild)
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