Anzeige
Anzeige

Nordrhein-Westfalen: 14jährige Islamistin unter Dauerbewachung – Psychiatrien wollen sie nicht

Nordrhein-Westfalen: 14jährige Islamistin unter Dauerbewachung – Psychiatrien wollen sie nicht

Nordrhein-Westfalen: 14jährige Islamistin unter Dauerbewachung – Psychiatrien wollen sie nicht

Mehrere Polizeiautos stehen wegen Libanesen mit Blaulicht vor einem Einsatzort.
Mehrere Polizeiautos stehen wegen Libanesen mit Blaulicht vor einem Einsatzort.
In NRW steht eine Islamistin unter Dauerbeobachtung der Polzei. (Symbolbild) – Libanesen wollten einen der ihren im Hospital beschützen Foto: picture alliance / Fotostand | Fotostand / K. Schmitt
Nordrhein-Westfalen
 

14jährige Islamistin unter Dauerbewachung – Psychiatrien wollen sie nicht

Sie ist 14, gilt als islamistische Gefährderin und lebt unter Dauerbewachung in einem Container. Psychiatrien lehnen ihre Aufnahme ab. Nach Angriffen, Drohungen und Fluchtversuchen spitzt sich der Fall weiter zu.
Anzeige

PADERBORN. In Nordrhein-Westfalen haben Behörden eine 14jährige als islamistische Gefährderin eingestuft und stellen sie seit Monaten unter dauerhafte Polizeibewachung. Die Jugendliche wird laut einem Bericht rund um die Uhr überwacht. Einmal täglich verlässt sie ihre Unterkunft, begleitet von Jugendamtsmitarbeitern sowie zivilen, bewaffneten Polizisten. Jeder Schritt wird abgesichert.

Die Behörden stehen vor einem ungewöhnlichen Fall. Der Jugendlichen wird vorgeworfen, Polizisten angegriffen zu haben. Zudem soll sie eine Pflegerin mit einem Messer schwer verletzt haben.

Ermittler berichten laut Bild von wiederholten aggressiven und radikalisierten Äußerungen. Unklar ist jedoch die genaue Einordnung. Ärzte äußerten demnach Zweifel an einer klassischen psychischen Erkrankung und sprechen eher von einer ideologischen Radikalisierung. Untergebracht ist das Mädchen derzeit in einem streng gesicherten Container auf einem abgeschirmten Gelände. Der Ort gilt als einer der am stärksten bewachten im Bundesland. Die permanente Sicherung bindet erhebliche Polizeikräfte.

Islamistin ist nicht strafmündig

Bereits 2025 war die Jugendliche erstmals aufgefallen. Bei einem Musikfestival soll sie bewaffnet gewesen sein und Drohungen ausgesprochen haben. In der Folge entkam sie mehrfach aus betreuten Einrichtungen und radikalisierte sich weiter. Mehrere psychiatrische Einrichtungen lehnten eine Aufnahme ab. Auch rechtlich ist die Lage kompliziert, da die 14jährige Islamistin nicht strafmündig ist.

Nach Informationen aus Behördenkreisen planen die Verantwortlichen nun den Umbau eines gesicherten Bereichs in einer Psychiatrie. Ein Zeitpunkt für die Umsetzung ist jedoch nicht bekannt. Bis dahin bleibt der Alltag der Jugendlichen streng reglementiert: Unterbringung im Container, dauerhafte Bewachung und ein kurzer Ausgang pro Tag. (rr)

In NRW steht eine Islamistin unter Dauerbeobachtung der Polzei. (Symbolbild) – Libanesen wollten einen der ihren im Hospital beschützen Foto: picture alliance / Fotostand | Fotostand / K. Schmitt
Anzeige
Anzeige

Der nächste Beitrag

aktuelles