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Polizei zieht Bilanz: Ermittlungen wegen Vergewaltigungen trüben Kölner Karneval

Polizei zieht Bilanz: Ermittlungen wegen Vergewaltigungen trüben Kölner Karneval

Polizei zieht Bilanz: Ermittlungen wegen Vergewaltigungen trüben Kölner Karneval

Polizisten patrouillieren in der Zülpicher Straße. Am Donnerstag begann mit der Weiberfastnacht die Karnevalssession 2025. FOTO: picture alliance/dpa | Thomas Banneyer
Polizisten patrouillieren in der Zülpicher Straße. Am Donnerstag begann mit der Weiberfastnacht die Karnevalssession 2025. FOTO: picture alliance/dpa | Thomas Banneyer
Polizisten patrouillieren in der Zülpicher Straße. Am Donnerstag begann mit der Weiberfastnacht die Karnevalssession 2025. FOTO: picture alliance/dpa | Thomas Banneyer
Polizei zieht Bilanz
 

Ermittlungen wegen Vergewaltigungen trüben Kölner Karneval

Der Start des Kölner Straßenkarnevals wurde von schweren Straftaten überschattet. Zwei Vergewaltigungen, mehrere Sexualdelikte und zahlreiche Körperverletzungen sorgten für Polizeieinsätze. Auch wegen IS-Drohungen bleibt die Lage angespannt.
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KÖLN. Schwere Straftaten haben den Auftakt des Kölner Straßenkarnevals überschattet. Die Polizei meldete zwei Vergewaltigungen. Insgesamt wurden vier Sexualdelikte zur Anzeige gebracht. Darüber hinaus kam es zu zahlreichen Körperverletzungen und anderen Straftaten.

Nach Angaben der Polizei ereignete sich die erste Vergewaltigung gegen 14.30 Uhr auf den Uniwiesen. Eine junge Frau sei in einer mobilen Toilette Opfer eines Sexualdelikts geworden. Der mutmaßliche Täter konnte unerkannt entkommen, die Fahndung läuft. Wenige Stunden später, gegen 18 Uhr, kam es in einem Lokal im Zülpicher Viertel zu einem weiteren Vorfall.

Herkunft der Tatverdächtigen bisher unbekannt

Eine 18jährige Frau soll vergewaltigt worden sein, ein Tatverdächtiger konnte identifiziert werden. Zur Herkunft des Verdächtigen gibt es keine Angaben, eine Anfrage der JUNGEN FREIHEIT bei der Kölner Polizei blieb bislang unbeantwortet. In weiteren 25 Fällen ermittelt die Polizei wegen Körperverletzung.

Neben der Strafverfolgung konzentrierten sich die Einsatzkräfte auf präventive Maßnahmen zur Aufrechterhaltung der Sicherheit. Bis 20 Uhr erteilte die Polizei 76 Platzverweise und nahm 14 Personen in Gewahrsam, um Auseinandersetzungen zu verhindern.

Islamisten drohen im Karneval mit Terror

Besonders im Fokus stand der Jugendschutz: In mehr als 210 Fällen kontrollierten Beamte Minderjährige und deren Alkoholkonsum. Zudem wurden bei rund 370 Messerkontrollen mehrere Messer sowie sieben täuschend echt aussehende Waffen sichergestellt.

Die Polizei betont, daß sie in diesem Jahr mit besonderer Wachsamkeit vorgeht. Hintergrund sind auch Drohungen der Terrororganisation IS, die sich gezielt gegen Karnevalsfeiernde richten. Entsprechend wurden die Sicherheitsmaßnahmen bereits im Vorfeld verstärkt, um potentielle Gefahren frühzeitig zu erkennen und zu verhindern. (rr)

Polizisten patrouillieren in der Zülpicher Straße. Am Donnerstag begann mit der Weiberfastnacht die Karnevalssession 2025. FOTO: picture alliance/dpa | Thomas Banneyer
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