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Hatte Pizzeria-Mord islamistischen Hintergrund?: „Weil er meine Religion beleidigt hat, mußte er sterben“

Hatte Pizzeria-Mord islamistischen Hintergrund?: „Weil er meine Religion beleidigt hat, mußte er sterben“

Hatte Pizzeria-Mord islamistischen Hintergrund?: „Weil er meine Religion beleidigt hat, mußte er sterben“

Polizeibeamte bei der Spurensicherung nach dem Mord in Neustadt am Rübenberge. Nun hat der somalische Täter Aussagen zu seinem Tatmotiv gemacht. Foto: picture alliance/dpa/TNN
Polizeibeamte bei der Spurensicherung nach dem Mord in Neustadt am Rübenberge. Nun hat der somalische Täter Aussagen zu seinem Tatmotiv gemacht. Foto: picture alliance/dpa/TNN
Polizeibeamte bei der Spurensicherung nach dem Mord in Neustadt am Rübenberge. Nun hat der somalische Täter Aussagen zu seinem Motiv gemacht. Foto: picture alliance/dpa/TNN
Hatte Pizzeria-Mord islamistischen Hintergrund?
 

„Weil er meine Religion beleidigt hat, mußte er sterben“

NEUSTADT AM RÜBENBERGE. Nachdem er im August einen 32jährigen Jesiden in Niedersachsen mit einem Messer erstochen hatte, hat sich nun der somalische Täter zu seinem Tatmotiv geäußert. „Der hat meine Religion beleidigt, der mußte sterben“, soll Adbi R. nach Informationen der Bild-Zeitung gesagt haben. In Somalia ist die sunnitische Ausprägung des muslimischen Glaubens die Volksreligion.

Der Jeside Nayyef A., war vor wenigen Jahren als Flüchtling aus dem Irak nach Deutschland gekommen, so der Bericht. A. habe damals vor islamistischen Fanatikern aus dem Nordirak fliehen müssen.

Ermordeter floh vor Islamisten aus dem Irak

Allerdings seien die Aussagen von R. zu seiner Tat nicht eindeutig, berichtete das Blatt. Denn ein psychiatrischer Gutachter habe ihm eine schizophrene Erkrankung attestiert.

Mitte August hatte R. in einer Pizzeria in Neustadt am Rübenberge bei Hannover nach einem Streit mit seinem Opfer ein Messer gezogen. Zuvor soll A. die Religion des Täters beleidigt habe. Der Jeside verblutete noch am Tatort und erlag seinen Hals- und Brustverletzungen.

Somalischer Täter kam 2016 nach Deutschland

Laut der Bild reiste R. als unbegleiteter, minderjähriger Flüchtling 2016 nach Deutschland ein. Der Somalier habe „von Anfang an Schwierigkeiten“ bereitet, war für Sozialarbeiter und Integrationsmaßnahmen nicht erreichbar. Zudem soll er sich länger in Dänemark und Österreich aufgehalten haben, wo er ebenfalls Asylanträge gestellt haben soll.

Außerdem soll er aufgrund psychotischer Phasen kurzzeitig in einer Psychiatrie in einer Nachbarstadt behandelt worden sein. Ob er Medikamente, etwa Psychopharmaka, zur Tatzeit eingenommen hatte, sei nicht bekannt. (ab)

Polizeibeamte bei der Spurensicherung nach dem Mord in Neustadt am Rübenberge. Nun hat der somalische Täter Aussagen zu seinem Motiv gemacht. Foto: picture alliance/dpa/TNN
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