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AfD-Anfrage: 20.000 Messerangriffe in Nordrhein-Westfalen seit 2019

AfD-Anfrage: 20.000 Messerangriffe in Nordrhein-Westfalen seit 2019

AfD-Anfrage: 20.000 Messerangriffe in Nordrhein-Westfalen seit 2019

Waffenverbotszone in Köln: NRW hat ein Messerproblem Foto: picture alliance/dpa | Rolf Vennenbernd
AfD-Anfrage
 

20.000 Messerangriffe in Nordrhein-Westfalen seit 2019

DUESSELDORF. Die Polizei in Nordrhein-Westfalen hat seit Beginn der Zählung 2019 bis jetzt 19.898 Straftaten mit dem Tatmittel „Messer“ erfaßt. Das geht aus der Antwort des Innenministeriums auf eine Anfrage der AfD-Fraktion im Landtag hervor. Sogenannte Messerstraftaten werden in der Polizeilichen Kriminalstatistik erst seit 2019 getrennt erfasst.

Demnach wurden 2019 rund 6.827 Messerangriffe gezählt, ein Jahr später kamen weitere 5.700 Vorfälle dazu. Für 2021 und das erste Halbjahr 2022 gab das Innenministerium zusammen 7.371 registrierte Straftaten an. Auffallend ist der hohe Anteil der Tatverdächtigen ohne deutsche Staatsbürgerschaft. Ihr Anteil lag 2021 laut Innenministerium bei 39,8 Prozent, im ersten Halbjahr 2022 bei 41,7 Prozent.

Viele Straftäter kamen nach 2015 ins Land

„Die Zahlen geben uns leider erneut recht: Ausländer sind überproportional oft an Messerdelikten beteiligt“, kommentierte der innenpolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Markus Wagner, die Statistik: „Das zu ignorieren, heißt Fakten zu ignorieren. Und die Fakten zu ignorieren, heißt Lösungen zu ignorieren.“

Wagner kritisierte vor allem, daß ein großer Anteil der Tatverdächtigen als angebliche „Flüchtlinge“ erst mit der Masseneinwanderung nach 2015 ins Land kamen. „Wir als AfD haben vor der unkontrollierten Migration der letzten Jahre ebenso gewarnt wie vor der Bildung von Parallelgesellschaften“. (JF)

Waffenverbotszone in Köln: NRW hat ein Messerproblem Foto: picture alliance/dpa | Rolf Vennenbernd
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