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Sexuelle Minderheiten: LGBTQ-Funktionärin wünscht sich mehr „queere“ Themen im Fernsehrat

Sexuelle Minderheiten: LGBTQ-Funktionärin wünscht sich mehr „queere“ Themen im Fernsehrat

Sexuelle Minderheiten: LGBTQ-Funktionärin wünscht sich mehr „queere“ Themen im Fernsehrat

Nach dem Willen von Luca Renner soll es mehr LGBTQ-Inhalte in den Öffentlich-Rechtlichen geben (Symbolbild) Foto: picture alliance / SULUPRESS.DE | Torsten Sukrow/SULUPRESS.DE
Nach dem Willen von Luca Renner soll es mehr LGBTQ-Inhalte in den Öffentlich-Rechtlichen geben (Symbolbild) Foto: picture alliance / SULUPRESS.DE | Torsten Sukrow/SULUPRESS.DE
Nach dem Willen von Luca Renner soll es mehr LGBTQ-Inhalte in den Öffentlich-Rechtlichen geben (Symbolbild) Foto: picture alliance / SULUPRESS.DE | Torsten Sukrow/SULUPRESS.DE
Sexuelle Minderheiten
 

LGBTQ-Funktionärin wünscht sich mehr „queere“ Themen im Fernsehrat

MAINZ. Die Vertreterin des Lesben- und Schwulenverbandes im ZDF-Fernsehrat, Luca Renner, hat sich für mehr Angehörige sexueller Minderheiten in den Gremien des öffentlich-rechtlichen Rundfunks ausgesprochen. „Ich würde mir wünschen, daß unsere Community auch in den Rundfunkanstalten der ARD überall vertreten ist“, sagte sie dem Tagesspiegel. Da sei die Politik gefordert. „Das müßten die Landesparlamente bestimmen. Anders wird es keine verbesserte Sichtbarkeit im Programm geben.“

In dem Zusammenhang betonte Renner, daß dabei auf die „Vielfalt“ geachtet werden müsse. „Dann würde ich mich sehr freuen, wenn auf diesen Mandaten nicht nur schwule Cis-Männer sitzen, sondern die ganze Vielfalt unserer Community repräsentiert ist.“

Zugleich beklagte Renner, es gebe derzeit noch zu wenige Migrantenvertreter in den Rundfunkgremien. „Ich verstehe auch nicht, warum es zum Beispiel für Sinti und Roma keine Vertretung gibt. Die Zahl der Menschen, die eine Migrationsgeschichte haben, kann man im Fernsehrat noch nicht einmal an einer Hand abzählen.“

LGBTQ-Schwerpunkt im Kinderkanal

Erfreut zeigte sich die Fernsehrätin jedoch über die steigende Frauenquote. „Im Staatsvertrag gibt es die Regelung, wenn ein Mann ausscheidet, muß die entsendende Organisation eine Frau folgen lassen. Das klappt in allen Fällen.“ Gegenwärtig habe das Gremium die höchste Frauenquote seiner Geschichte.

Renner berichtete, daß „queere Themen“ im ZDF-Programm immer mehr Aufmerksamkeit erführen. „Im Filmbereich spielt das immer öfter eine Rolle. Der Kika hat sich richtig reingehängt, die haben letztes Jahr einen Diversity-Tag gemacht, wo LGBTQ ein Themenschwerpunkt war.“

Im März hatte eine Folge der „Sendung mit der Maus“ des WDR für Schlagzeilen gesorgt, in der eine Trans-Frau porträtiert wurde. Das brachte dem öffentlich-rechtlichen Sender Kritik ein. (ag)

Nach dem Willen von Luca Renner soll es mehr LGBTQ-Inhalte in den Öffentlich-Rechtlichen geben (Symbolbild) Foto: picture alliance / SULUPRESS.DE | Torsten Sukrow/SULUPRESS.DE
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