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Woke Klimaschützer gegen Dreadlocks: „Fridays for Future“: Haare ab oder Auftrittsverbot

Woke Klimaschützer gegen Dreadlocks: „Fridays for Future“: Haare ab oder Auftrittsverbot

Woke Klimaschützer gegen Dreadlocks: „Fridays for Future“: Haare ab oder Auftrittsverbot

"Fridays for Future" Hannover: Mit Regenbogenflagge, aber bitte ohne Weiße mit Dreadlocks (Archivbild) Foto: picture alliance / Fotostand | Fotostand / Matthey
"Fridays for Future" Hannover: Mit Regenbogenflagge, aber bitte ohne Weiße mit Dreadlocks (Archivbild) Foto: picture alliance / Fotostand | Fotostand / Matthey
„Fridays for Future“ Hannover: Mit Regenbogenflagge, aber bitte ohne Weiße mit Dreadlocks (Archivbild) Foto: picture alliance / Fotostand | Fotostand / Matthey
Woke Klimaschützer gegen Dreadlocks
 

„Fridays for Future“: Haare ab oder Auftrittsverbot

Die woke Welt ist eine Welt voller Regeln. Wer gegen sie verstößt, darf nicht mehr mitspielen. Eine dieser Vorschriften besagt, daß Weiße keine Dreadlocks tragen dürfen. Worüber das öffentlich-rechtliche Format „Funk“ schon belehrte, setzen die Klimaschützer von „Fridays for Future“ (FfF) Hannover offenbar tatkräftigt um.

So teilte die Musikerin Ronja Maltzahn ihren Followern in den sozialen Medien am Mittwoch mit, daß ihr Auftritt bei FfF in der niedersächsischen Landeshauptstadt am Freitag von den Organisatoren abgesagt worden sei. Der Grund dafür seien ihre Dreadlocks gewesen. Demnach störe eine weiße Musikerin mit eben jener Haarmode das Vorhaben, in „diesem globalen Streik auf ein antikolonialistisches und antirassistisches Narrativ“ zu setzen, habe ihr FfF geschrieben. „Dreadlocks bei weißen Menschen sind eine Form der kulturellen Aneignung“, zitiert Maltzahn aus der Absage.

 

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Griff zur Schere könnte Auftrittsverbot umgehen

Eine Hintertür, den so kultursensibel abgesagten Auftritt doch stattfinden zu lassen, soll es jedoch noch geben. „Solltest du dich bis Freitag dazu entscheiden, deine Dreadlocks abzuschneiden, würden wir dich natürlich auf der Demo begrüßen und spielen lassen“, lautet demnach das Angebot der Klimaschützer.

Bis Mittwoch mittag hatte sich Ronja Maltzahn auf ihren Accounts noch nicht dazu geäußert, ob ihr das Stelldichein in Hannover den Verlust ihrer Zöpfe wert ist. In einer Stellungnahme betonte sie: „Wir möchten keinen Menschen aufgrund von seiner/ihrer kulturellen Herkunft diskriminieren, sondern vielmehr kultureller Vielfalt eine Bühne geben, sie wertschätzen und zelebrieren, für Gender-Equality, Achtsamkeit und Toleranz einstehen. Ich hoffe, daß unsere Zuhörer dieses Bild durch unsere Musik vermittelt bekommen und nicht das Gegenteil.“

Die Hannoveraner Klimaschützer sehen das offenbar anders.

„Fridays for Future“ Hannover: Mit Regenbogenflagge, aber bitte ohne Weiße mit Dreadlocks (Archivbild) Foto: picture alliance / Fotostand | Fotostand / Matthey
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