NÜRNBERG. Bei einer Messerattacke in einem ICE von Regensburg nach Hamburg sind mehrere Menschen teilweise schwer verletzt worden. Die Polizei rückte mit einem Großaufgebot im Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz an.
Wie die Beamten mitteilten, seien sie gegen 9 Uhr morgens per Notruf alarmiert worden, daß es zu einem Angriff auf mehrere Fahrgäste gekommen sei. Vor Ort konnten sie einen Mann festnehmen. Laut der Bild-Zeitung soll es sich um einen 27jährigen arabischer Herkunft handeln. Er soll sich „psychisch auffällig“ verhalten und im Zug um Hilfe gerufen haben. Ermittler schlössen einen terroristischen Hintergrund derzeit aus.
Zwei Schwerverletzte
In Seubersdorf (NM) läuft ein größerer Einsatz.
Es besteht aktuell keine Gefahr für die Bevölkerung!
Unserer Einsatzzentrale wurde gegen 9 Uhr mitgeteilt, dass es in einem ICE zu Angriffen auf Fahrgäste kommen soll. Eine männliche Person wurde kurz darauf festgenommen. pic.twitter.com/s9WVZDlX9r
— Polizei Oberpfalz (@polizeiopf) November 6, 2021
Zu den Opfern wurden keine weiteren Informationen mitgeteilt. Wie die Zeitung berichtet, soll es drei Verletzte geben. Zwei Personen seien schwer verletzt, schwebten aber nicht in Lebensgefahr.
Erst im Juni hatte ein polizeibekannter Asylbewerber aus Somalia in Würzburg mit einem Messer drei Frauen getötet und weitere Personen zum Teil lebensgefährlich verletzt. Bei seiner Tat rief er „Allahu Akbar“. Laut einem psychologischen Gutachten war er jedoch während der Attacke schuldunfähig. (krk)