Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) will stärker mit dem Kosovo in der Gesundheitspolitik kooperieren Foto: picture alliance/Lisa Ducret/dpa
Gesundheitspolitik

Spahn wirbt im Kosovo um Kranken- und Altenpfleger

PRISTINA. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat im Kosovo um Alten- und Krankenpfleger für Deutschland geworben. „Wer qualifiziert und motiviert ist, soll möglichst schnell ein Visum bekommen. Hier können wir noch besser werden“ schrieb er auf Twitter nach einem Treffen mit Pflegeschülern in Pristina, der Hauptstadt des Kosovo.

 Zudem unterzeichnete Spahn mit seinem Amtskollegen Uran Ismajli eine Vereinbarung, in der beide Länder sich zu einer stärkeren Kooperation in der Gesundheitspolitik verpflichten, meldete die Nachrichtenagentur dpa. Wegen des Mangels an Pflegekräften soll die Anerkennung von entsprechenden Berufsabschlüssen aus dem Kosovo erleichtert werden. Auf diese Weise soll Personal für die derzeit mindestens 50.000 freien Pflegestellen gewonnen werden.

Spahn bemüht sich schon länger um Pflegekräfte vom Balkan

Im Gegenzug wolle Deutschland dem Balkanland bei dem Aufbau eines eigenen Gesundheitssystems helfen. Die Zusammenarbeit mit dem Kosovo soll als Vorlage für ähnliche Projekte mit anderen Staaten dienen.

Es ist nicht das erste Mal, daß Spahn um Pflegekräfte vom Balkan wirbt. Bereits im Juli vergangenen Jahres hatte er eine vereinfachte Visavergabe für Pflegekräfte aus Albanien und dem Kosovo gefordert. (ag)

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) will stärker mit dem Kosovo in der Gesundheitspolitik kooperieren Foto: picture alliance/Lisa Ducret/dpa

Unterstützung

Wenn Ihnen der Artikel gefallen hat: Unterstützen Sie die JF mit einer Spende.

Der nächste Beitrag

ähnliche Themen

aktuelles